Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 3125-3150
199. Kapitel: Des Verräthers Ende
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Fürst Maximilian II.
Alinda
Fürstin Adelgunde
Astrologe alias Graf Eberhard Rolm-Hallberg
Siegwart
Roland
Präsident von Werning
Prinzessin Beate
Geheimschreiber

Kurzinhalt:
Der Astrologe tritt mit Siegwart und Roland in der Residenz vor den Fürsten. Er stellt ihm die beiden Prinzen vor und berichtet ihm über die intriganten Machenschaften des Präsidenten gegenüber Ludolph. Auch gegen ihn, den Fürsten selbst, habe  Werning mit Arnulf paktiert, was nach der Aufdeckung Arnulf das Leben gekostet habe. Der Fürst, ohnehin des ausschweifenden Hoflebens mit Alinda überdrüssig, lässt Werning verhaften. Dann beschließt er, die Krone niederzulegen, sich mit Adelgunde zu versöhnen und sich mit ihr aufs Land zurückzuziehen. Alinda zwingt er, unverzüglich außer Landes zu gehen. Werning vergiftet sich in der Haft. Siegwart erhält Beate zur Frau und wird regierender Fürst.

Inhaltsangabe Langfassung:
Der Astrologe tritt  in der Residenz mit seinen Pflegesöhnen Siegwart und Roland vor den Fürsten Maximilian II., der ihn nach langer Abwesenheit höflich empfängt. Der stellt ihm zu dessen Überraschung die beiden als Prinzen und  Vettern vor. Dann berichtet er ihm über die intriganten Machenschaften des Präsidenten gegenüber dem rechtmäßigen Erbprinzen Ludolph. Auch gegen ihn selbst habe Werning - erfolglos - mit Arnulf paktiert, was den das Leben gekostet habe. Empört lässt er Werning rufen und konfrontiert ihn mit den Vorwürfen. Werning bittet vergeblich um Gnade. Äußerst bedrängt geht er sogar mit dem Dolch auf den Astrologen los. Er wird in die Haft abgeführt. Der Fürst, ohnehin des ausschweifenden Hoflebens mit Alinda überdrüssig, tritt vom Thron zurück. Er will sich mit Adelgunde versöhnen und in ein ruhiges Leben auf dem Land zurückziehen. Alinda wird, nachdem sie vergeblich Beate um Vergebung gebeten hat, abgefunden mit Geld, von Siegwart im Auftrag des Fürsten des Landes verwiesen. Beate wird die Vermählung mit Siegwart gewährt. Werning tobt im Gefängnis. Er weiß nicht, wie er der Schmach der Anklage und Verurteilung entgehen soll und verlangt Constanze zu sehen. Die verweigert sich. Der Präsident vergiftet sich und stirbt qualvoll. Das Volk sieht mit Erstaunen, wie das Herrscherpaar im Wagen die Stadt verlässt, geleitet von Siegwart und Roland. Siegwart ist der neue Fürst. Er will gerecht sein.


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