Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 3112-3125
198. Kapitel: Des Schicksals Vergeltung
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Friedeborn
Käthchen
Kunigunde von Thurneck
Friederike
Michael

Kurzinhalt:
Kunigunde wandert hungrig und erschöpft, aber auch rachsüchtig gen Worms. Sie muss die Gegend verlassen, in der sie erkannt werden könnte.  Beim Kaiser will sie ihr Recht an der Grafschaft Stauffen erstreiten. Auf dem Weg muss sie demütig und zunehmend verwahrlost immer wieder auch vergebens um Obdach und Brot bitten und zeigt doch keine Dankbarkeit. Sie lernt die Not kennen und versetzt ihren Schmuck. In Worms bricht sie erneut zusammen. Käthchen kommt des Wegs bei  einer Besorgung für den Vater. Mitleidig will sie der Frau helfen. Dann erkennt sie Kunigunde und hält ihr ihre mörderischen Angriffe auf sie vor. Käthchen kehrt ins Gasthaus zurück, erleichtert darüber, dass Kunigunde nicht mehr die Verlobte des Ritters vom Strahl ist.

Inhaltsangabe Langfassung:
Kunigunde, zu Fuß unterwegs, will so schnell wie möglich das Gebiet verlassen, in dem sie erkannt werden kann. Sie will nach Worms, um beim Kaiser ihr Recht auf die Grafschaft Stauffen erstreiten und sich so am Ritter vom Strahl rächen. Anfangs wird sie zusammengebrochen auf der Straße von Bauersleuten mildtätig auf genommen. Sie verlässt den Hof ohne Dank. Auf dem weiteren Weg lernt sie die Not kennen. Dafür hat sie bei ihren Untertanen nie Verständnis aufgebracht. Immer wieder bittet sie - oft auch vergeblich - um Obdach und Brot. Dabei versetzt sie ihren kostbaren Schmuck. Verwahrlost und frühzeitig gealtert erreicht sie Worms. Käthchen, das immer noch nicht weiß, was ihr bevorsteht,  wird von ihrem Vater beauftragt, ihm Tabak zu besorgen. Auf dem Weg trifft sie auf eine zusammengebrochene Frau und bietet ihr mitleidig Hilfe im Gasthaus an. Dann erkennt sie in der Frau ihre Widersacherin Kunigunde. Sie hält ihr zornbebend ihre mörderischen Angriffe gegen sie vor und lässt sie zurück. Erleichtert stellt sie nach der Rückkehr ins Gasthaus fest, dass Kunigunde offensichtlich nicht mehr die Verlobte des Ritters vom Strahl ist. Wieder stellt sie bei ihr Unruhe über den Zweck ihrer Reise ein. Was wird ihr die Zukunft bringen?


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