Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 3011-3029
193. Kapitel: Ein schweres Verbrechen
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Astrologe
Berthold
Siegwart
Roland
Graf Harden
Helena

Kurzinhalt:
Der Astrologe lässt Roland zur Abtei bringen. Dort stellt er ihn Siegwart als  Bruder vor. Dann enthüllt er beiden ihre Herkunft und beginnt das Schicksal ihrer Eltern Ludolph und Eveline zu erzählen. Ludolph, der Erbprinz des Fürstentums, genießt -   zum Missfallen seines Vaters - zunächst seine Freiheit außerhalb des Fürstentums. Sein jüngerer Bruder Maximilian bemüht sich inzwischen, an seine Stelle zu rücken. Erst als Ludolph Eveline kennenlernt, kehrt er in die Residenz zurück. Dort erfährt er, dass sein Vater Maximilian mit Eveline vermählen will. Ludolph eilt nach Windeck und heiratet in aller Stille unverzüglich Eveline. Werning taucht in der Hauptstadt auf, erschleicht sich das Vertrauen Maximilians und deckt die heimliche Heirat Ludolphs auf. Der Fürst setzt diesen gefangen auf Felseck, erklärt ihn für geisteskrank und später für tot. Werning hat eine Versöhnung zwischen Fürst und Ludolph vereitelt. Er teilt Ludolph mit, dass Frau und Kind tot seien, und teilt Eveline mit, die in  Ungnade auf Windeck lebt, dass ihr Mann tot sei. Ludolph erhält ein Scheinbegräbnis und wird im Wald ausgesetzt. Das hat der befreundete Atrologe heimlich beobachtet. Er findet Ludolph.

Inhaltsangabe Langfassung:
Der Astrologe lässt Roland durch Berthold aus der Hauptstadt zur Abtei bringen. Dort macht er ihn zu beider Verwunderung mit seinem Bruder Siegwart bekannt. Der Astrologe enthüllt ihnen ihre Herkunft. Dazu erzählt er ihnen das Schicksal ihrer Eltern Ludolph und Eveline aus seiner Sicht eines Freundes. Ludolph, der Erbprinz, mit vielen Interessen, genießt seine Freiheit vor der Krönung, sehr zum Missfallen seines Vaters, außerhalb des Landes. Erst als er Eveline von Windeck kennenlernt und sie heiraten will, kehrt er in die Hauptstadt zurück. Inzwischen hat sein jüngerer Bruder Maximilian Anspruch auf die Krone erhoben. Der Fürst will ihn mit der Edlen Eveline verheiraten. Ludolph gerät in heftigen Zorn gegen Vater und Bruder. Er eilt zurück nach Windeck und heiratet Eveline unverzüglich heimlich. Werning taucht unvermittelt in der Hauptstadt auf und erschleicht sich das Vertrauen von Maximilian. Er deckt die heimliche Heirat von  Ludolph auf. Der Fürst beordert ihn in die Residenz. Es kommt zu Zorn und Beleidigung. Ludolph ballt die Fäuste. Werning und Maximilian werden bewusst Zeugen der provozierten Attacke. Der Fürst erklärt Ludolph für geisteskrank und setzt ihn fest auf Felseck. Der bittet schriftlich um Verzeihung. Werning unterschlägt die Briefe. Er sucht Ludolph auf und teilt ihm höhnisch mit, dass Frau und Kind tot seien und er von der Erbfolge ausgeschlossen sei. Ludolph rast. Die bestellten Zeugen erscheinen. Der Fürst stirbt vor Entsetzen. Ludolph wird für tot erklärt. Die Nachricht erhält auch Eveline. Der Astrologe  wird misstrauisch. Er beobachtet das Scheinbegräbnis und die Aussetzung von Ludolph im Wald und findet ihn dort.


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