Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2998-3011
192. Kapitel: Endlich erlöst
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Gräfin vom Strahl
Graf Friedrich vom Strahl
Kunigunde von Thurneck
Rosalinde

Kurzinhalt:
Gräfin vom Strahl und Kunigunde freuen sich über Friedrichs Rückkehr von der Burg Thurneck. Er berichtet zuerst seiner Mutter, dass die Aussagen des Grafen von Freiburg über Kunigunde richtig sind. Sie sei missgestaltet, hat versucht ihren Bruder als Kind zu töten und mit Hilfe ihres Vetters Hans das Käthchen im Jagdhaus vergiften wollen. Die Gräfin sei ihren Schmeicheleien erlegen. Dann geht Friedrich entschlossen zu Kunigunde, enthüllt ihr ihre Missetaten und löst die Verbindung. Kunigunde leugnet vergebens. Sie verlässt Rache schwörend mit Rosalinde die Burg.

Inhaltsangabe Langfassung:
Gräfin vom Strahl und Kunigunde erhoffen sehnlich Friedrichs Rückkehr von der Burg Thurneck. Sie hoffen, dass der Heirat dann nichts mehr im Wege stehe. Als Friedrich heimkehrt, berichtet er zunächst seiner Mutter, dass der Graf von Freiburg Recht gehabt habe mit seinen Anschuldigungen gegen Kunigunde: Sie sei missgestaltet, sie habe versucht, ihren Bruder umbringen zu lassen und sie habe versucht, mit Hilfe ihres Vetters Hans das Käthchen im Jagdhaus zu vergiften, wobei dann unbeabsichtigt die Gräfin das Opfer wurde. Die Gräfin kann nur schwer fassen, dass sie den Schmeicheleien Kunigundes erlegen ist. Mutter und Sohn danken Gott, dass sie rechtzeitig die Wahrheit über Kunigunde erfahren haben. Dann geht Friedrich entschlossen zu Kunigunde, die ihm freudig, aber unerwidert die Hand entgegenstreckt. Friedrich hält ihr ihre Verbrechen vor und löst die Verlobung. Kunigunde tobt und bezichtigt ihn, Lügnern zu glauben. Schließlich verlangt sie vom ihm den Gau zurück, den sie ihm zur Verlobung geschenkt. Friedrich erwidert kühl, dass der Gau ihm ohnehin gehört. Dafür habe er Beweise. Kunigunde muss aufgeben. Sie verlässt  mit Rosalinde wutschnaubend und Rache schwörend die Strahlburg binnen einer halben Stunde.


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