Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2962-2975
190. Kapitel: In Angst und Sorge
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Roland
Helena
Graf Harden
Junker Walter von Brandow
Heilkundiger
Rolf

Kurzinhalt:
Helena betreut den Grafen Harden verborgen in dessen Haus. Er sieht bei all ihrer Fürsorge, dass sie leidet. Sie sehnt sich nach Roland, wie der sich nach ihr sehnt. Eines Abends erscheint Junker von Brandow und bittet um Hilfe für einen Freund, Roland, der  in der Nähe überfallen und verletzt wurde. Er wird im Haus aufgenommen. Ein Heilkundiger wird gerufen. Helena übernimmt die Pflege des Roland. Nach Tagen erkennt er sie. Sie erklärt ihm, warum sie ihn verleugnen musste. Sie versichern sich ihres wiedergefundenen Glücks. Rolf erscheint als Bote des Meisters. Die Macht des Präsidenten ist gebrochen.

Inhaltsangabe Langfassung:
Helena betreut, verborgen in dessen Haus, den alten Grafen Harden. Er hat selbst viel Leid im Leben erfahren, das er ihr erzählt. Er erkennt, dass Helena bei aller Fürsorge für ihn sich unglücklich nach Roland sehnt. So sehnt Roland sich nach Helena. Eines Abends erscheint überraschend Walter von Brandow und bittet um Hilfe für Roland, seinen Freund, der eben in der Nähe des Hauses niedergestochen wurde. Helena ist tief besorgt. Graf Harden veranlasst sofort alles Notwendige für eine Aufnahme des Verletzten in seinem Haus. Ohnmächtig wird er auf ein Lager gebettet. Ein Heilkundiger wird gerufen und erklärt sich sehr besorgt über den Zustand Rolands. Trotz Bedenken der anderen übernimmt Helena die Pflege. Er ist tagelang nicht ansprechbar. Helena bittet inbrünstig bei Gott um seine Genesung. Nach Tagen öffnet er die Augen und erkennt überwältigt Helena. Unter schweren Bedenken erklärt sie ihm, warum sie ihn verleugnen musste. Sie versichern sich, unter stiller Zustimmung des Grafen Herden, glücklich ihrer Liebe und ewiger Treue. Rolf erscheint als Bote des Meisters und verkündet, dass die Macht des Präsidenten gebrochen sei. Beweise seiner Schuld befänden sich beim Meister. Er kommt vors Strafgericht. In wenigen Tagen wird alles offenbar werden.


Der Reprint des Romans (insgesamt 5 Bände mit zusammen 3.200 Druckseiten und 100 ganzseitigen, zum Teil farbige Abbildungen) ist erhältlich über den Kleist-Shop bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!beim Kleist-Archiv Sembdner.