Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2940-2962
189. Kapitel: Das Glück gefunden
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Graf Ottokar von Rossitz
Graf Rupert von Rossitz
Gräfin Hildegard von Rossitz
Graf Sylvester von Warwand
Gräfin Gertrud von Warwand
Agnes von Warwand
Wolfram von Waldenhof

Kurzinhalt:
Ottokar verachtet seinen Vater und sehnt sich nach seiner Mutter. Rupert missbilligt die Freilassung von Johann. Beim Aufbruch nach Warwand erklärt  Rupert dem Ottokar,  dass er nicht mehr sein Sohn sei. Auf Warwand wird Ottokar  freundlich empfangen. Er erfährt, dass seine Mutter im Kloster "zum Heiligen Kreuz" weilt. Nach Agnes fragt Ottokar zur Verwunderung von Sylvester nicht. Der findet sich durch die Schande seines mörderischen Vaters nicht mehr berechtigt, um sie zu werben. Er reist zum Kloster weiter und feiert Wiedersehen mit seiner Mutter. Unvermutet trifft er dort auch auf Agnes im Schleier. Er enthüllt ihr den Grund, aus dem er nicht mehr auf sie hoffen darf. Agnes widerspricht. Sie eilt mit Hildegard und Ottokar zu ihren Eltern nach Warwand, wo alle froh sind über die bevorstehende Heirat und das Ende des Zwists zwischen Rossitz und Warwand.

Inhaltsangabe Langfassung:
Ottokar rechtfertigt gegenüber Rupert die Freilassung von Johann, weil der Hildegard geholfen hat. Er will jetzt seine Mutter auf Warwand treffen. Rupert erinnert ihn wütend daran, dass er geschworen habe, den mutmaßlichen Mord seines Bruders durch die Warwander zu rächen. Der Mord ist nicht erwiesen. Als Ottokar dennoch nach Warwand aufbricht, erklärt Rupert ihn als verlorenen Sohn. Auf Warwand wird Ottokar von Sylvester freundlich empfangen. Für ihn sei es selbstverständlich gewesen, die obdachlose Hildegard aufzunehmen. Sie sei inzwischen weitergereist ins Kloster "zum Heiligen Kreuz". Das habe für Agnes die ersehnte Gelegenheit ergeben, gleichfalls die Burg heimlich zu verlassen. Ottokar versagt sich unter großer Mühe, nach Agnes zu fragen, weil er sich wegen seines mörderischen Vaters nicht mehr berechtigt sieht, um Agnes zu werben. Er erklärt sich nicht. Sylvester wundert sich. Ottokar reist weiter zum Kloster und feiert herzliches Wiedersehen mit seiner Mutter. Unvermutet trifft er auch auf Agnes im Nonnenhabit. Otokar ist unglücklich und glücklich zugleich. Agnes entlockt ihm das Geheimnis um seinen Vater. Sie will ihn trotzdem und bringt ihn und Hildegard nach Warwand. Die Warwander sind glücklich über die bevorstehende Heirat und das Ende des Zwists zwischen Rossitz und Warwand.


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