Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2922-2940
188. Kapitel: Vom Abgrund zurückgerissen
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Kunigunde
Ritter Friedrich vom Strahl
Gräfin vom Strahl
Burggraf von Freiburg
Gottschalk
Franziskus
Kunz
Roter Zwerg
Hubertus von Thurneck

Kurzinhalt:
Graf Friedrich plagt die Angst vor der morgigen Heirat mit Kunigunde. Auf einem Ausritt begegnet ihm der Burggraf von Freiburg. Alter Zwist wird vergessen und Friedrich lädt den Burggrafen auf seine Burg ein. Friedrich erzählt dem Burggrafen, dass er morgen Kunigunde heiraten wird. Der Burggraf warnt ihn. Kunigundes Schönheit sei künstlich und sie habe versucht, ihren Bruder ermorden zu lassen, der aber gerettet wurde und nun Herr auf der Burg sei. Friedrich will sich von der Richtigkeit dieser Aussage überzeugen, verabschiedet sich von seiner an den Fakten zweifelnden Mutter und reitet zur Burg Thurneck. Der Burggraf begleitet ihn. Dort treffen sie auf Franziskus, der den kranken Hubertus betreut. Er ruft Kunz, der den Mordanschlag bestätigt. Der rote Zwerg berichtet, dass der Giftanschlag nicht der Gräfin, sondern Käthchen gegolten habe. Friedrich fühlt sich von der Heirat mit Kunigunde, der Mörderin, entpflichtet. Später trifft Friedrich den Hubertus. Beide sind besorgt um Käthchen, das beide lieben.

Inhaltsangabe Langfassung:
Friedrich ängstigt sich vor der morgigen Hochzeit. Er reitet aus und trifft den Burggrafen von Freiburg. Der vergisst angesichts des Schicksals von Friedrich die alte Feindschaft. Friedrich lädt ihn zu einem Umtrunk auf seine Burg ein, zumal das Pferd des Burggrafen lahmt. Dort berichtet Friedrich, dass er morgen Kunigunde heiraten wird. Der Burggraf ist entsetzt und berichtet, dass er mit eigenen Augen gesehen habe, dass Kunigunde einen Buckel habe und überhaupt nur von künstlicher Schönheit sei. Auch ihre Seele sei schlecht. Sie habe versucht, ihren Bruder als Kind ermorden zu lassen. Das misslang. Hubertus ist seit kurzem Herr auf der Burg. Friedrich ist bestürzt, die Gräfin misstrauisch. Friedrich reitet mit dem Burggrafen zur Burg Thurneck, um die Wahrheit zu erfahren. Dort treffen sie Franziskus, der den erschöpften Hubertus betreut. Der herbeigerufene Kunz bestätigt den Mordanschlag. Dann tritt der rote Zwerg auf - beide hatten einst Friedrich zusammen mit Käthchen in ihrer Höhle beherbergt - und berichtet, dass Kunigunde ihren Vetter Hans von Thurneck beauftragt hatte, das Käthchen zu vergiften. Für Friedrich klärt sich endlich die mysteriöse Nacht in der Waldhütte auf, in der seine Mutter erkrankte. Entsetzt fühlt er sich an sein Heiratsversprechen gegenüber Kunigunde, der Mörderin, nicht mehr gebunden. Beim späteren Zusammentreffen mit Hubertus sind beide besorgt um Käthchen, die von beiden geliebt wird. Friedrich macht sich glücklich auf den Heimritt. Er will Käthchen suchen.


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