Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2908-2921
187. Kapitel: Die Vergeltung naht
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Graf Rupert von Rossitz
Graf Ottokar von Rossitz
Junker Johann
Ursula alias Theodora von Freiwald
Barnabe alias Gräfin Rheims

Kurzinhalt:
Rupert schilt Ottokar feige, weil er Ursula nicht "das Maul stopft", und bedroht Ursula. Diese erinnert ihn daran, dass er - wie auch bei anderen Frauen - nur des Goldes wegen um sie geworben habe. Vorher habe er sie, Theodora von Freiwald, geliebt. Sie habe ihn gesehen, als er die kleine Tochter von Beatrice in den Fluss geschleudert habe. Sie habe das Kind gerettet. Dieses helfe ihr nun, endlich Rache zunehmen, ihn einsam und arm zu machen. Rupert bricht zusammen. Ottokar lässt ihn in sein Gemach bringen. Barnabe bittet ihn, Johann frei zu lassen. Er will es gewähren, weil Johann seine Mutter aufgenommen hat. Ottokar sucht Johann auf und gibt ihn frei. Johann will wissen, woher Ottokar von der Beherbergung weiß. Ottokar schweigt dazu. Johann lässt ihn wissen, dass Hildegard auf Warwand weilt.

Inhaltsangabe Langfassung:
Rupert schilt den fassungslosen Ottokar einen Feigling, weil er Ursula nicht "das Maul stopft", und droht Ursula, Hunde auf sie zu hetzen. Ursula weicht nicht zurück und erinnert ihn daran, dass Beatrice ihn zurückgewiesen hat, weil er es nur auf ihr Gold abgesehen hatte. Vorher habe er sie, Theodora von Freiwald, einstmals schön und jung geliebt  und sie für Beatrice verlassen. Als er deren kleine Tochter in den Fluss geschleudert habe, habe sie selbst ihn beobachtet und das Kind gerettet. Jetzt habe sie mit ihm, der Gräfin von Rheims, endlich die Möglichkeit, Rache zu nehmen. Sie werde ihn an den Pranger stellen. Er werde einsam, obdachlos und bettelarm sein. Noch in den letzten Zügen werde ihr Hass ihn verfolgen. Rupert bricht zusammen. Ottokar lässt ihn in sein Gemach bringen. Ursula verlässt das Zimmer. Ottokar schluchzt. Barnabe wendet sich an ihn, spricht von der Schuld seines Vaters frei und bittet ihn um die Entlassung von Johann. Ottokar will ihn freigeben, weil er seine Mutter beherbergt hat. Barnabe bittet den verzweifelten Ottokar, zuversichtlich zu sein, nicht zuletzt wegen Maria/Agnes. Barnabe geht. Ottokar steigt empor in Johanns Gemach. Der befürchtet Schlimmes. Ottokar verspricht ihm die Freiheit ohne Bedingungen wegen der Hilfe für seine Mutter. Auf Nachfrage Johanns schweigt er dazu, woher er das wisse. Johann geht ohne die versöhnliche Hand Ottokars zu ergreifen, verrät ihm aber, dass seine Mutter sich auf Warwand aufhält.


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