Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2895-2907
186. Kapitel: Wieder daheim
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Friedborn
Schwarzer Ritter
Siegwart
Käthchen
Beate
Astrologe

Kurzinhalt:
Friedeborns Kummer über das ihm unbekannte Schicksal des Käthchens verstärkt sich seit dem Besuch des Ritters vom Strahl. Ein schwarzer Ritter erscheint und gebietet ihm namens des einen, "der das Recht und die Macht" hat, seine Tochter zu hüten. Friedborn verschweigt ihm aus Scham, dass er nicht wisse, wo das Käthchen ist. Später bereut er, nicht offen gesprochen zu haben. In der Abtei verlebt das Käthchen währenddessen ruhige Tage in Gesellschaft von Prinzessin Beate und Siegwart. Der Astrologe verkündet dem Unruhigen, dass sich sein Schicksal bald klären wird. Vorher möge er aber das Käthchen zu seinem Vater nach Heilbronn geleiten. Dort findet die Versöhnung zwischen Friedeborn und Käthchen statt.

Inhaltsangabe Langfassung:
Friedeborns Kummer über das ihm unbekannte Schicksal vom Käthchen ist verstärkt seit dem Besuch des Ritters vom Strahl. Ein schwarzer Ritter sucht ihn in seinem Haus auf und gebietet ihm im Namen dessen. der "das Recht und die Macht" hat, Käthchen nicht aus den Augen zu lassen und sie zu behüten. Aus Scham verschweigt Friedeborn, dass er nicht wisse, wo das Käthchen ist. Nach Abgang des Ritters bedauert er, nicht offen gesprochen zu haben, da er dessen Rückkehr befürchtet. Er verwirft die Idee, mit Boten nach Käthchen suchen zu lassen. Das Käthchen verbringt währenddessen ruhige Tage in der Abtei in der Gesellschaft von Beate und Siegwart, der unruhig ist über sein künftiges Schicksal. Der Astrologe eröffnet ihm, dass sich bald seine Zukunft klären würde, noch dürfe er aber nichts sagen. Er macht sich seinerseits Sorgen um den unglücklichen Friedeborn. Er will ihm Käthchen zuführen. Siegwart soll es zu seinem Schutz begleiten. Käthchen fürchtet sich besonders vor Kunigunde. Sie freut sich auf ihren Vater, scheidet aber auch schweren Herzens von den Freunden in der Abtei. Auf dem Ritt nach Heilbronn erzählt sie dem Anteil nehmenden Siegwart ihr Schicksal. Auf den Straßen Heilbronns weckt sie als junge schöne Frau in Begleitung eines unbekannten Ritters Aufsehen. Zu Hause in der Schmiede feiern Friedeborn und seine Tochter in gegenseitigem Verzeihen ein freudiges Wiedersehen. Käthchen erzählt von Kunigunde und der Gräfin vom Strahl. Sie will nun ihren alten Vater pflegen wie früher.


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