Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2859-2875
184. Kapitel: Nichts ist so fein gesponnen
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Ottokar von Rossitz
Harrich von Löwenfeld
Johann von Rossitz
Gräfin Hadwiga Rheims alias Barnabe
Ursula

Kurzinhalt:
Ottokar weiß nicht, was er mit dem Gefangenen Johann machen soll. Es gibt niemanden, der Interesse daran hätte, ihn nach Ritterart auszulösen. Er weiß ihn aber in Gefahr vor Rupert. Gleichzeitig möchte Ottokar wissen, wo sich seine Mutter Hildegard aufhält,  und sucht sie. Erfolglos zurückgekehrt, lässt sich eine Gräfin Rheims bei ihm melden. Er empfängt sie, obwohl er den Namen nicht kennt. Allerdings erkennt er beim Zusammentreffen mit ihr in ihr Barnabe. Diese verlangt die Herausgabe Johanns nach Ritterart. Rupert belauscht das Gespräch und will Barnabe der Burg verweisen. Ursula erscheint und erklärt Barnabe zur Tochter und Erbin von Beatrice, die Rupert einst als geldgieriger Werber um Beatrice Hand als mögliche Miterbin zu ertränken versuchte. Sie wurde aber gerettet. Ottokar kann nicht glauben, dass Rupert morden wollte.

Inhaltsangabe Langfassung:
Ottokar ist im Zwiespalt. Er weiß nicht, was er mit dem gefangenen Johann machen soll. Er kennt niemanden, der ihn nach Ritterart auslösen könnte. Er ist auf der Burg aber gefährdet durch Rupert. Dennoch sucht Ottokar - anders als sein Vater - außerhalb nach seiner Mutter Hildegard und bittet Harrich von Löwenstein, Johann zu bewachen. Erfolglos zurückgekehrt, lässt sich eine Gräfin Rheims bei ihm melden. Er kennt den Namen nicht und lässt trotzdem bitten. Auf dem Weg zu dem Empfang trifft er zufällig Rupert. Er leugnet den Namen zu kennen. Stutzend erkennt Ottokar  in der Besucherin Barnabe. Sie bittet um die Freilassung des Gefangenen Graf Johann von Rossitz gegen Lösegeld. Ottokar kann nicht glauben, dass Johann sein Bruder ist, da er die Burg niedergebrannt habe und ihm und Hildegard die Heimat geraubt. Er wisse nicht, wo sie sei. Barnabe berichtet ihm, dass Johann von Rossitz sie damals aufgenommen habe. Er liebe sie wie eine Mutter, obwohl sie als Kind nicht vor Rupert beschützt habe. Rupert belauscht das Gespräch und kommt hinzu. Er beschuldigt Barnabe, eine Lügnerin zu sein, und will sie der Burg verweisen. Da erscheint Ursula. Sie klärt auf, dass Barnabe Tochter und Erbin von Beatrice sei. Zwar habe Rupert einstmals, als er um der reichen Beatrice Hand bat, das Baby Barnabe   als mögliche Miterbin zu ertränken versucht. Das Kind sei jedoch gerettet worden. Rupert verstummt. Ottokar schluchzt und kann nicht glauben, dass sein Vater morden wollte.


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