Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2834-2858
183. Kapitel: Die einzige Rettung
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Kunigunde
Rosalinde
Gräfin vom Strahl
Friedrich vom Strahl

Kurzinhalt:
Kunigunde kann den Besuch ihres totgeglaubten Bruders Hubertus auf Burg Thurneck nicht vergessen. Wie kann sie der drohenden Vertreibung entgehen? Hubertus zu töten, ist nicht mehr möglich. Nur eine schnelle Vermählung mit Friedrich kann ihr noch helfen. Noch nachts fährt sie mit Rosalie zur Strahlburg. Elend wie sie ist, spielt sie der besorgten Gräfin erfolgreich eine totbringende Krankheit vor. Ihr letzter Wunsch sei die Heirat. Friedrich kommt aus Heilbronn glücklich mit der Nachricht zurück, dass Käthchen nicht im Neckar ertrunken ist. Er will Kunigunde nicht sehen. Diese beschwört die Gräfin, nun erst recht von Friedrich die schnelle Vermählung einzufordern. Die Gräfin erinnert Friedrich an das gegebene Wort. Er willigt  widerwillig in eine schnelle Hochzeit ein. Kunigunde triumphiert heimlich.

Inhaltsangabe Langfassung:
Kunigunde kann den Besuch ihres totgeglaubten Bruders Hubertus auf ihrer Burg nicht vergessen. Wie kann sie der drohenden Vertreibung entgehen? Es besteht keine Möglichkeit mehr, den gut betreuten Hubertus zu töten. Nur eine schnelle Vermählung mit Friedrich kann sie vor der Schmach der Obdachlosigkeit retten. Voller Unrast bricht sie noch nachts zur Strahlburg auf. Dort trifft sie auf die Gräfin, die ihr elendes Aussehen mitleidig beklagt. Kunigunde täuscht gekonnt eine tödliche Krankheit vor. Ihr letzter Wunsch sei die Hochzeit mit Friedrich. Die Gräfin ihrerseits vermutet, dass die von ihr sehr gewünschte Heirat Kunigunde heilen wird. Friedrich kommt glücklich aus Heilbronn mit der Nachricht zurück, dass die Tote aus dem Neckar nicht Käthchen ist. Er will nach ihm suchen lassen. Kunigunde will er nicht sehen. Kunigunde bedrängt die Gräfin, sich bei Friedrich für eine schnelle Heirat einzusetzen. Friedrich schützt Trauer um Käthchen vor. Die Gräfin missbilligt zwar eine Heirat ihres Sohnes mit Käthchen, erkennt aber auch bedauernd das Dilemma ihres Sohnes. Sie lässt Kunigunde im Glauben an Käthchens Tod und erinnert Friedrich an das an Kunigunde aus Dankbarkeit gegebene Wort. Friedrich willigt schließlich aus Pflichtgefühl in die schnelle Hochzeit ein. Kunigunde triumphiert heimlich.


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