Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2803-28414
181. Kapitel: Welch' seltsame Wendung
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Ursula
Barnabe

Kurzinhalt:
Ursula gesteht Barnabe, dass diese zu Recht daran gezweifelt hat, dass sie ihre Mutter sei. Ursula erzählt ihre Geschichte: Als Waise aufgewachsen, verbrachte sie ihre Tage als junge Frau bei Prinzessin Beatrice. Sie betreute u. a. deren kleine Tochter. Dort warb Rupert von Rossitz, dem sie vertraute, scheinbar um sie und schwängerte sie. Dann warb er um die verwitwete Beatrice. Ursula schwor Rache. Sie beobachtete, wie Rupert, um nicht dereinst das Erbe von Beatrice teilen zu müssen, die kleine Tochter zu ertränken versuchte. Sie rettete sie und brachte sie bei einer Freundin in Sicherheit. Sie erzählte Beatrice von ihrem Verhältnis zu Rupert. Er wurde vertrieben. Später nahm sie Beatrice Tochter, Barnabe, zu sich und übergab ihren Sohn, Johann, seinem Vater Rupert. Beide konnten die Kinder nicht lieben und behandelten sie schlecht. Barnabe ist verwirrt und erschüttert. Ursula wird Barnabe als Erbin der Beatrice zu Franziskus bringen.

Inhaltsangabe Langfassung:
Ursula gesteht Barnabe, dass sie zu Recht daran gezweifelt habe, dass sie ihre Mutter sei. Sie erzählt ihre Geschichte, der Barnabe gebannt und bang zuhört: Ursula ist als Waise unter Fremden aufgewachsen, was sie hart machte. Als junge Frau kam sie zu der verwitweten Prinzessin Beatrice, wo es ihr besser ging. Sie betreute u. a. die kleine Tochter, Barnabe. Rupert erschien auf der Burg und warb zu Ursula Erstaunen und Glück zunächst um sie. Sie fasste Vertrauen. Er schwängerte sie und versprach ihr die Ehe. Dann warb er zu Ursulas großer Enttäuschung um Beatrice. Ursula schwor Rache. Sie beobachtete, wie Rupert versuchte, die Tochter von Beatrice in einem Fluss zu ertränken, um dereinst nicht das Erbe der Beatrice mit ihr teilen zu müssen. Ursula rettete in letzter Minute das Kind und brachte es bei einer Freundin unter, um es später zu sich zu nehmen. Sie berichtete Beatrice aus Rache für den Verlust von Rupert von dessen Verhältnis zu ihr. Rupert wird von der Burg verjagt. Ursula gebiert einen Sohn, Johann, und lässt ihn bald zu Rupert bringen. Der kann das Kind nicht lieben, wie sie das Kind der Beatrice nicht lieben kann. Beide Kinder werden schlecht behandelt. Ursula ist nun glücklich darüber, dass Barnabe ihr Erbe mit Johann, den sie liebt, teilen wird. Ursula wird am nächsten Tag die erschütterte und verwirrte Barnabe als rechtmäßige Erbin der Beatrice zu Franziskus bringen.


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