Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2734-2750
176. Kapitel: In Gottes Schutz
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Prinzessin Beate
Siegwart
Anna Barner
Allinda
Heinz Gert
Fürst von Hohenbrück

Kurzinhalt:
Beate und Siegwart genießen das Wiedersehen, sind sich aber ihrer Gefahr bewusst. Sie beschließen zu fliehen. Siegwart verlässt das Verlies, um ein Gefährt für die Flucht zu besorgen. Während seiner Abwesenheit erscheint Allinda als Abgesandte des Fürsten im Verlies. Sie fragt in seinem Namen, ob Beate anderen Sinnes geworden sei. Beate verneint. Nach heftigem Wortgefecht befiehlt Beate dem Heinz Gert, die sich sträubende Allinda aus dem Turm zu entfernen. Allinda verkündet Rache. Siegwart kommt mit einem Wagen zurück. Zusammen mit ihm und Beate fliehen auch Anna und Heinz Gert. Sie nehmen nach einiger Zeit den Weg über die Grenze zu einem Onkel. Siegwart und Beate fliehen auf das einsame Schloss des Pflegevaters, des Astrologen. Noch in der Nacht erscheint der Fürst mit Gefolge im Turm. Als er ihn leer findet, befiehlt er in alle Richtungen die Geflohenen zu erfolgen.

Inhaltsangabe Langfassung:
Beate und Siegwart genießen überglücklich des Wiedersehens. Siegwart erklärt, dass die Sterne im den Weg gewiesen hätten. Beide beschließen sofort zu fliehen. Beate ist zu schwach zum Reiten. Siegwart entfernt sich, um ein Gefährt zu besorgen. Beate bleibt schwach, glücklich und ängstlich in Gegenwart von Anna zurück. Da erscheint mit höhnischer Miene Allinda im Verlies und fragt Beate im Namen des Fürsten, ob sie sich eines Besseren besonnen habe. Beate verneint empört. Es kommt zu einem heftigen Wortgefecht. Schließlich bringt Beate die Kraft auf, Heinz Gert zu befehlen, die sich heftig sträubende Allinda mit Körperkraft aus Verlies und Turm zu vertreiben. Sie schwört Rache. Siegwart kommt, von allen ängstlich erwartet, mit dem Fluchtwagen zurück. Auch Anna und Heinz Gert werden fürsorglich mitgenommen, da sie in Lebensgefahr schweben, wenn das Verschwinden von Beate offenbar wird. Mit Geld versehen biegen sie nach kurzer Wegstrecke ab zur Grenze, weil sie im Ausland Zuflucht bei einem Onkel finden. Beate, von Angst erlöst, erfährt von Siegwart, dass er sie auf das einsame Schloss seines Pflegevaters, des Astrologen bringen will, der von ihr weiß und sie willkommen heißen wird. Beate freut sich auf das Zusammensein mit Siegwart in der Einsamkeit. Der Fürst findet erbost noch in derselben Nacht den Turm verwaist.
Er nimmt mit seinem Gefolge in alle Richtungen die Verfolgung auf.


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