Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2521-2548
162. Kapitel: Der Freiheit wiedergegeben
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Gräfin Strahl
Kunigunde
Graf Friedrich vom Strahl
Herold
Festzug
Ritter
Knappen
Reisige
Ritter Flammberg
Ritter Griesberg
Käthchen

Kurzinhalt:
Der Herold verkündet auf der Strahlburg, dass Friedrich von der Feme freigekommen ist. Jubelnd brechen die Leute auf, um Friedrich in einem Festzug von der Jagdhütte heimzuholen auf die Burg. Dort begrüßt er bewegt seine Mutter und Kunigunde als seine zukünftige Frau - zum Erstaunen der Zuhörer. In der Freude über die Freiheit überfällt ihn der Kummer über das verschwundene Käthchen. Kunigunde bemerkt es. Er nennt ihr den Grund und eröffnet ihr, dass er einen Boten nach Heilbronn senden will. Sie ist äußerst beunruhigt und macht noch am Abend einen Plan, wie sie das Käthchen von Friedrich fernhalten kann. Zur Überraschung der vom Strahl reist sie schon am nächsten Morgen ab. Auf ihrer Burg zieht sie Ritter Griesberg ins Vertrauen und beauftragt ihn, das Käthchen abzufangen und an unauffindbaren Ort festzusetzen. Drei Wegstunden vor Heilbronn setzt der Ritter den Plan in die Tat um.

Inhaltsangabe Langfassung:
Der Herold verkündet auf der Strahlburg, dass der Ritter vom Strahl von der Feme freigesprochen ist. Alle werden aufgefordert, ihren Herrn in einem Festzug von der Jagdhütte zur Burg zu geleiten. Friedrich ist überwältigt und glücklich, als rehabilitierter freier Herr seinen Platz wieder einnehmen zu können. Auf der Burg, auf dem Altan, begrüßt er ergriffen seine Mutter und Kunigunde - zur Überraschung seiner Leute als seine zukünftige Frau. In der mit Girlanden geschmückten Burg wird ein großes Fest gefeiert. Friedrich überkommt die Sorge um das geliebte verschwundene Käthchen. Kunigunde bemerkt es. Er fühlt sich ihr gegenüber zur Ehrlichkeit verpflichtet und gesteht ihr seine Liebe zum Käthchen. Er kann die Ungewissheit nicht ertragen und will nach ihr in Heilbronn suchen lassen. Kunigunde verbirgt nur mühsam aber erfolgreich ihren Ärger und Hass darüber. Noch abends entwickelt sie ihren Plan, wie sie Käthchen vom Grafen fernhalten kann. Am nächsten Morgen reist sie zur Verwunderung der Grafenfamilie ab. In einem Ritt ohne Pause erreicht sie in zwei Tagen ihre Burg. Sie ruft den in sie verliebten und zurückgesetzten Ritter Griesberg zu sich. Sie weiht ihn in ihren Plan ein. Er soll Käthchen noch vor Heilbronn aufspüren und es gefangennehmen und an unauffindbarem Ort festsetzten. Er willigt zögernd ein, weil sie ihm verspricht, ihn mit auf die Strahlburg zu nehmen. Drei Wegstunden vor Heilbronn holt er das müde traurige Käthchen ein, bietet ihr freundlich an, sie zu einem Wirtshaus zu begleiten. Tatsächlich führt er sie in einen Wald und fesselt und knebelt sie.


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