Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2501-2521
161. Kapitel: In den Sternen stand's geschrieben
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Astrolog
Berthold
Siegwart
Franziskus
Beate
Fürst Maximilian
Reiter
Heinz Gert

Kurzinhalt:
Siegwart arbeitet wie früher mit dem Astrologen im Turm. Der erwartet eine Erklärung für dessen Rückkehr. Ein Hirte, alias Franziskus, lässt sich melden. Der Astrologe trifft sich mit ihm in seinem Arbeitszimmer. Franziskus berichtet, dass der Mörder des Hermann gefunden ist, und zwar durch Kunigunde. Beide zweifeln an der Redlichkeit ihres Tuns. Der Junker soll nicht öffentlich vorgeladen werden, sondern heimlich festgesetzt und ohne Wissen Kunigundes befragt werden. Inzwischen hat Siegwart im Turm die Sterne nach dem Schicksal Beates befragt. Sie ist in Gefahr. Er hofft, sich zu täuschen, aber der zurückgekehrte Astrolog erklärt: die Sterne lügen nicht. Sie verkünden das unabänderliche Schicksal. Siegwart will das nicht akzeptieren und Beate helfen. Beate wird von den Entführern in einem einsamen Turm im Wald gebracht, ohne herauszufinden, was mit ihr geschehen wird. Ihr Bruder, Fürst Maximilian, erscheint und fordert sie zum Einlenken auf: die Heirat mit dem Erbprinzen soll morgen im Turmgemach vollzogen werden. Beate lehnt ab. Sie wird in ein Verlies gebracht.

Inhaltsangabe Langfassung:
Siegwart arbeitet wie früher mit dem Astrologen im Turm. Er ist schweigsam. Der Astrologe wartet vergeblich auf eine Erklärung, deren Inhalt er ahnt. Ein Hirte, alias Franziskus, der Schriftgelehrte, lässt sich melden. Er berichtet, dass der wahre Mörder des  Hermann gefunden ist, und zwar von Kunigunde. Beide bezweifeln die Redlichkeit  ihrer Motive, wenn sie ihren eigenen Vetter anzeigt. Der Astrologe weiß um ihre frühere Verbindung zu Friedrich. Franziskus deutet an, wie er über das erschlichene Erbe denkt. Ein berechtigter Erbe ist nicht gefunden. Beide Männer beschließen, Johann von Thurnscheck nicht öffentlich durch Anschlag vorzuladen, sondern ihn gefangen zu nehmen, und ohne Wissen Kunigundes zu befragen. Franziskus verlässt das Haus durch eine Geheimtür. Siegwart hat inzwischen im Turm die Sterne nach dem Schicksal von Beate, um die er in Liebe bangt, befragt. Sie ist in Gefahr. Er will das nicht glauben. Der zurückkehrende Astrologe sagt: Die Sterne lügen nicht. Sie verkünden das unabänderliche Schicksal. Siegwart will dennoch zur Rettung Beates aufbrechen. Der Astrologe verabschiedet ihn zu seiner Enttäuschung kalt. Er will Siegwart auf die nahe Zeit vorbereiten, in der er ihn nach seinem Tod nicht mehr begleiten kann. Beate wird, ohne zu erfahren wo, in einen einsamen Turm in einem großen Wald gebracht. Sie schläft vor Erschöpfung bis zum nächsten Tag. Der Wächter Heinz Gert erscheint mit Speisen. Sie versucht vergeblich, ihm für Geld Informationen zu entlocken. Dann erscheint ihr Bruder Fürst Maximilian. Er fordert sie auf, in die Heirat mit dem Erbprinzen einzuwilligen. Die Zeremonie solle morgen an Ort und Stelle stattfinden. Beate lehnt ab. Sie wird in das Turmverlies gebracht.


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