Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2486-2501
160. Kapitel: Ist das das Glück
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Friedrich Ritter vom Strahl
Gräfin vom Strahl
Kunigunde

Kurzinhalt:
Friedrich sorgt sich um das verschwundene Käthchen. Überraschend erscheint seine Mutter in der Jagdhütte und teilt ihm mit, dass der wahre Mörder des Hermann gefunden und er frei sei. Das habe er einer bestimmten Person zu verdanken, einer Frau. Da erscheint Kunigunde in der Stube. Friedrich sinkt ihr dankbar zu Füßen. Kunigunde erklärt, dass es ihr sehr schwer gefallen sei, den Mörder anzuzeigen, denn es sei ihr Vetter Johann. Friedrich ist überwältigt von ihrer Hilfsbereitschaft, schlägt vor, das Vergangene zu vergessen, und bietet Kunigunde die Heirat an. Sie nimmt mit verstellter Bescheidenheit an, um einen starken Schutz für die zu erwartende öffentliche Ächtung wegen ihres mörderischen Vetters zu erhalten. In Wirklichkeit triumphiert sie. Als Gräfin und Kunigunde die Hütte verlassen haben, erkennt Friedrich, dass er Käthchen wohl verloren hat. Hat Kunigunde, die das Käthchen hasst, etwas mit ihrem Verschwinden zu tun?

Inhaltsangabe Langfassung:
Friedrich sorgt sich ruhelos um das verschwundene Käthchen. In der Dunkelheit erscheint überraschend eine Frauengestalt in der Hütte. Er meint erleichtert, es sei das Käthchen. Es ist jedoch die Gräfin, die er herzlich begrüßt. Auch sie hat keine neue Nachricht über die auch von ihr schmerzlich Vermisste. Aber sie teilt ihm die freudige Neuigkeit mit, dass der wahre Mörder des Hermann gefunden und er damit frei sei. Friedrich kann sein Glück kaum fassen. Als Dank ist er bereit, alles in seiner Macht Stehende zu geben und zu tun. Es sei eine Person, der er seine Freiheit zu verdanken habe, eine Frau, sagt die Gräfin. In diesem Augenblick tritt hoheitsvoll Kunigunde ins Zimmer. Friedrich sinkt überwältigt vor ihr in die Knie. Kunigunde erklärt tränenreich, wie schwer es ihr geworden sei, den Mörder anzuzeigen, denn es sei ihr Vetter Johann, der nun den Namen Thurneck befleckt habe, worunter auch sie zu leiden haben werde. Friedrich bietet ihr an, alles Vergangene zu vergessen und seinen Schutz als seine Ehefrau zu erhalten. Kunigunde nimmt in verlogener Bescheidenheit an und verbirgt ihren Triumph. Als sie mit der Gräfin Abschied genommen hat, überfällt Friedrich wieder die Liebe zu Käthchen. Hat Kunigunde, der es verhasst ist, etwas mit ihrem Verschwinden zu tun?


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