Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2438-2452
157. Kapitel: Die Ehre - den Frieden gefunden
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Graf Friedrich vom Strahl
Gottschalk
Torwart
Ritter Flammberg
Gräfin vom Strahl
Dienerin
Schwester vom Marienkloster alias Kunigunde

Kurzinhalt:
Friedrich in der Jagdhütte ist genesen. Er leidet unter Einsamkeit, insbesondere unter Käthchens Abwesenheit. Er sorgt sich auch um den Zustand seiner Mutter. Er schickt Gottfried auf die Burg. Dort erfährt er, dass Käthchen zur Jagdhütte geschickt wurde. Flammberg und die Gräfin erfahren, dass das Käthchen dort nicht  an gekommen ist. Flammberg wird mit Knappen losgeschickt, um das Käthchen zu suchen. Als Friedrich von dem zurückgekehrten Gottschalk erfährt, dass Käthchen vermisst wird, entschließt er sich ebenfalls nach ihr zu suchen. Alle  Suche ist vergeblich. Auf der Burg erscheint eine Nonne. Die Gräfin erklärt ihr ihren Kummer. Die Nonne gibt sich als Kunigunde zu erkennen. Sie teilt mit, dass Junker Hans der gesuchte Mörder und Friedrich frei sei. Sie will ihm selbst in der Jagdhütte, von der sie weiß, die gute Botschaft bringen.

Inhaltsangabe Langfassung:
Friedrich gesundet allmählich in der Jagdhütte. Ihn plagt die Einsamkeit, insbesondere Käthchens Abwesenheit und die Sorge um seine Mutter. Schließlich schickt er Gottfried auf die Strahlburg. Der trifft dort Flammberg und bittet den Überraschten um Auskunft über die Gräfin. Gottfried  erfährt zu seiner tiefen Beunruhigung, dass Käthchen doch vor zwei Tagen mit Informationen zur Jagdhütte geschickt worden sei. Flammberg erfährt wiederum, dass das Käthchen dort nicht angekommen ist. Schonend bringen sie diese Tatsache vor die kränkelnde Gräfin. Sie ist tief bestürzt und besorgt über Käthchens Verschwinden. Flammberg wird mit Knappen auf die Suche geschickt. In der Jagdhütte erfährt  Friedrich von dem zurückgekehrten verstörten Gottschalk vom Schicksal des Käthchens. Verzweifelt und trotz der Warnungen von Gottschalk schlägt auch er seinen Mantel um die Schultern und bricht zur Suche auf. Alle Suche bleibt vergeblich. Auf der Burg verlangt eine verschleierte Nonne, zur Gräfin vorgelassen zu werden. Die Gräfin vermutet eine Bitte um milde Gaben. Im Gespräch offenbart sie, dass nicht nur arme Leute, sondern auch sie große Sorge habe - um ihren Sohn. Die Nonne gibt sich als Kunigunde zu erkennen. Sie kenne den tatsächlichen Mörder: Junker Hans. Sie gibt ihn preis, auch wenn das den Namen Thurneck schädigt. Friedrich ist zur Erleichterung der Gräfin frei. Kunigunde will die gute Nachricht selbst in der Jagdhütte, von der sie weiß, dem Friedrich überbringen.


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