Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2377-2390
153. Kapitel: Selbstlose Liebe
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Gräfin vom Strahl
Ritter Flammberg
Käthchen
Kunigunde

Kurzinhalt:
Gräfin von Strahl ist genesen und erlaubt Käthchen, zu Friedrich in die Jagdhütte zu gehen. Im Wald stellt sich Käthchen eine vermummte Frauengestalt in den Weg. Sie weiß, wo Friedrich ist. Sie sagt Käthchen auch, dass sie Hermanns Mörder kennt. Den Namen gäbe sie nur preis und ermöglichte damit, den Bann von Friedrich zu nehmen, wenn Käthchen schwöre, sich ab sofort für alle Zukunft von Friedrich fern zu halten. Nach langem Kampf ringt Käthchen sich die Zusage ab. Kunigunde gibt sich zu erkennen. Käthchen irrt weiter durch den Wald und bricht bald ohnmächtig  zusammen.

Inhaltsangabe Langfassung:
Die Gräfin von Strahl ist genesen und bedarf der Pflege Käthchens nicht mehr. Sie macht sich aber Sorgen um den einsamen Friedrich in der Jagdhütte. Sie erlaubt Käthchen, zu Friedrich in der Jagdhütte zu gehen. Käthchen macht sich überglücklich in der Abenddämmerung auf den Weg. Ihm stellt sich eine vermummte Frauengestalt entgegen, die ihm herrisch mitteilt, dass sie wisse, dass Friedrich in der Jagdhütte sei. Sie wisse auch, wer Hermanns Mörder sei. Sie gebe diesen Namen aber nur frei und ermögliche damit die Befreiung Friedrichs vom Bann, wenn Käthchen schwöre, sich ab sofort – also auch ohne Abschiedsbesuch – und für immer von Friedrich fernzuhalten. Dieser hartherzige Vorschlag stürzt Käthchen in einen schweren Gewissenskonflikt: hier der Verzicht auf die Nähe zu dem geliebten Friedrich, da die Befreiung ihres "hohen Herrn" aus dem Bann. Sie fleht auf Knien um Gnade. Die Frau bleibt hart und entfernt sich. Käthchen ringt sich verzweifelt den Verzicht auf Friedrich ab. Die Frau kehrt zurück, gibt sich als Kunigunde zu erkennen und nimmt triumphierend Käthchens Schwur entgegen. Käthchen irrt  noch eine halbe Stunde im Wald umher und bricht dann ohnmächtig zusammen.


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