Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2345-2359
151. Kapitel: Auf, zur Fehde
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Graf Sylvester
Graf Ottokar
Junker Hans
Barnabe
Ritter Harrich von Löwenfeld
Reisige

Kurzinhalt:
Graf Sylvester hat auf Warwand das Krankenlager verlassen. Er ist erleichtert darüber, dass er es seiner Tochter Agnes erlaubt hat, ins Kloster zurückzukehren. Gräfin Hildegard, die ebenfalls im Kloster Ruhe finden will, hat er versichert, dass er eine Versöhnung zwischen Rossitz und Warwand begrüßen würde, so dass Ottokar und Agnes heiraten könnten und Ottokar auf Warwand eine neue Heimat findet. Ottokar hat Reisige gesammelt, um gegen Junker Johann zu ziehen. Hans ist mürrisch auf seine Burg zurückgekehrt, nachdem er vergeblich Agnes und Gräfin Hildegard verfolgt hat. Auf seiner Burg erscheint Harrich von Löwenfeld und entbietet ihm die Fehde des Ottokar von Rossitz. Mit einer Mischung aus Beherrschung und Hohn nimmt der die Fehde an. Barnabe warnt ihn, die Fehde nicht zu leicht zu nehmen und überhaupt zu versuchen, die Hand zur Versöhnung zu bieten.

Inhaltsangabe Langfassung:
Graf Sylvester hat auf Warwand das Krankenlager verlassen. Er ist erleichtert darüber, dass er seiner Tochter Agnes erlaubt hat, ins Kloster zurückzukehren. Gräfin Hildegard, die ebenfalls im Kloster Ruhe finden will, hat er – im Gegensatz zu seiner Frau Gertrud - versichert, dass er eine Versöhnung zwischen Warwand und Rossitz begrüßen würde, damit  Agnes und Ottokar heiraten können und Ottokar auf Warwand eine neue Heimat findet.  Ottokar hat in seiner Heimat mit dem Geld von Gräfin vom Strahl Reisige gesammelt, um eine Rachefeldzug gegen Hans zu starten. Hans ist, nachdem er vergeblich Agnes und Hildegard nachgereist ist, mürrisch auf seine Burg zurückgekehrt. Dort erscheint Ritter von Harrich in Rüstung und mit Gefolge und entbietet ihm  die Fehde von Ottokar. Hans beherrscht sich nur mühsam und erklärt die Fehde des mittellosen, noch jugendlichen Ottokar für ein Narrenstück. Schließlich nimmt er an – in acht Tagen am Kreuzweg. Barnabe warnt ihn, die Sache nicht zu leicht zu nehmen. Sie empfiehlt ihm als dem Älteren und an dem Streit Schuldigen, lieber die Hand zur Versöhnung auszustrecken. Hans weist sie – wenn auch nachdenklich - zurück. Sei sie in Ottokar verliebt? Hier gehe es um Männerangelegenheiten.


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