Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2255-2271
145. Kapitel: Freunde in der Noth
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Graf Rupert von Rossitz
Graf Ottokar von Rossitz
Bauer
Claudius, der Alte
Thorwart auf der Strahlburg
Käthchen
Gottschalk
Gräfin vom Strahl
Graf vom Strahl

Kurzinhalt:
Nach zwei Tagen in der Hütte des Bauern ist Graf Rupert wieder reisefähig. Nach einigem Überlegen entschließt sich Ottokar, seinen obdachlosen Vater bei dem alten Claudius, den er vom Jagen kennt, unterzubringen. Er selbst macht sich auf zur Strahlburg, um Unterstützung für seinen Rachefeldzug gegen Junker Johann zu bitten. Von dort besucht er mit Ritter Flammberg den Grafen vom Strahl in der Jagdhütte. Der sagt ihm jede Unterstützung zu. Auch Gräfin Rossitz, die sich von ihrer Vergiftung erholt, ist glücklich helfen zu können. Sie wünscht Erfolg und Versöhnung mit dem Vater. Käthchen bringt den Ritter mit Proviant versorgt zum Tor.

Inhaltsangabe Langfassung:
Um des freundlichen Ottokars willen duldet der Bauer die beiden Grafen in seinem Haus. Es kommt zu keinem versöhnlichen Wort zwischen Vater und Sohn. Als Rupert nach zwei Tagen reisefähig ist, bringt Ottokar, nachdem er Dank und Geld hinterlässt, den obdachlosen Vater mangels anderer Möglichkeiten bei dem alten, ihm seit langem vertrauten Claudius in einer Jagdhütte unter. Der bereitet überrascht auch dem schlecht beleumundeten Rupert einen freundlichen Empfang. Ottokar reitet zur Strahlburg, um dort um Unterstützung für seinen Rachefeldzug gegen Junker Johann zu bitten. Dazu sucht er zusammen mit Ritter Flammberg Friedrich in dessen versteckter Jagdhütte auf. Friedrich sagt erfreut großzügige Hilfe zu. Zurück auf der Strahlburg gewährt auch die Gräfin, die sich – umsorgt vom Käthchen - langsam von der Vergiftung erholt, dankbar und gern Hilfe mittels Geld zu. Sie wünscht dem hochgeschätzten Ottokar die Versöhnung mit dem Vater. Ottokar kann nicht daran glauben. Käthchen verabschiedet Ottokar mit Proviant und guten Wünschen.


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