Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2226-2235
143. Kapitel: In Lebensgefahr
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Käthchen
Friedrich vom Strahl
Gräfin vom Strahl
Ritter Flammberg
Gottschalk
Heilkundiger

Kurzinhalt:
Käthchen will den Wandschrank öffnen, als sie ein Geräusch wahrnimmt. Sie stellt fest, dass der Landstreicher sich durch ein Fenster davongemacht hat. War es ein Dieb? Es fehlt nichts. War es gar kein Landstreicher? Friedrich ist beunruhigt. Da erscheint überraschend die Gräfin mit Ritter Flammberg. Die Gräfin ist erschöpft von der Gästebetreuung auf der Burg. Sie erhält einen Becher Wein zu Stärkung. Kurz darauf bricht sie unter Krämpfen zusammen. Flammberg reitet zur Burg zurück, um den Heilkundigen zu holen. Der stellt fest, dass eine Vergiftung vorliegt. Er findet Spuren des Gifts an der Flasche und auf dem Boden beim Wandschrank. Keiner weiß, wie das Gift in die Flasche kommen konnte. Im Morgengrauen fährt die Gräfin zurück zur Burg. Käthchen begleitet sie auf eigenen Wunsch. Gottschalk bleibt bei Friedrich.

Inhaltsangabe Langfassung:
Als Käthchen den Weinkrug aus dem Wandschrank holen will, hört sie ein Geräusch. Sie entdeckt mit leisem Schrei, dass ein Fenster offen steht und der Landstreicher verschwunden ist. Friedrich ist beunruhigt. War es gar kein Landstreicher? Fehlt etwas im Haus? Da fährt überraschenderweise die Gräfin mit Flammberg vor. Friedrich begrüßt sie freudig. Die Gräfin hat Sehnsucht nach ihrem Sohn und braucht Erholung von den Gästen auf der Burg. Sie erhält einen Becher Wein zur Stärkung. Kurz darauf bricht sie unter Krämpfen zusammen. Keiner kann sich den Grund dafür erklären. Flammberg reitet zur Burg zurück, um den Heilkundigen zu holen. Der Heilkundige erkennt, dass der Wein vergiftet war, und verabreicht der Gräfin eine Mixtur, die Milderung bringt. Bei Nachforschungen im Wandschrank stellt er fest, dass sowohl am Krug als auch auf dem Boden Reste eines giftigen Pulvers  vorhanden sind. Keiner kann sich erklären, wie das Gift in den Wein kam. Am nächsten Morgen bricht die Gräfin auf zur Burg. Käthchen begleitet sie auf eigenen Vorschlag. Der Graf lässt sie nur ungern ziehen und verabschiedet sie liebevoll. Gottschalk bleibt bei dem Grafen in der Jagdhütte.


Der Reprint des Romans (insgesamt 5 Bände mit zusammen 3.200 Druckseiten und 100 ganzseitigen, zum Teil farbige Abbildungen) ist erhältlich über den Kleist-Shop bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!beim Kleist-Archiv Sembdner.