Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2197-2212
141. Kapitel: Gleiches Leid
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Prinzessin Beate
Constanze
Kammerfrau
Präsident
Erbprinz von Ysenstein
Alinda
Hofdamen
Fürstin
Fürst

Kurzinhalt:
Constanze liegt krank zu Bett. Sie will lieber sterben, als den ihr vom Vater, dem Präsidenten,  bestimmten Ehemann, den reichen Santini, zu heiraten. Beate versucht vergeblich, sie aufzumuntern. Dabei ist sie in ähnlicher Lage wie Constanze. Auch sie soll auf Wunsch ihres Bruders, des Fürsten, einen ungeliebten Mann ehelichen, den Erbprinzen von Ysenstein. Der Erbprinz erscheint am Hofe in Erwartung der Verlobung. Beate erklärt ihm in einem Gespräch unter vier Augen, dass sie nicht ihn, sondern einen anderen liebe, und ihn, den Erbprinzen, deswegen nicht heiraten könne. Den anderen könne sie auch nicht heiraten, weil er nicht standesgemäß sei. Der Erbprinz besteht auf der Verlobung. Alinda belauscht das Gespräch und berichtet dem Fürsten. Er droht Beate Kerkerhaft in der Schlossruine an, falls sie nicht gehorche. Die Verlobung wird verkündet. Auf dem Weg in ihr Gemach flüstert ihr eine unerkannte Stimme zu, Siegwart sei ermordet.

Inhaltsangabe Langfassung:
Constanze liegt krank vor Kummer zu Bett. Sie will lieber sterben, als den ihr von ihrem Vater, dem Präsidenten, bestimmten Ehemann, den reichen aber alten Santini zu heiraten. Beate versucht vergeblich, sie aufzuheitern und auf Gott zu vertrauen. Sie fühlt sich von ihrem Vater lieblos verkauft. Beate ist in ähnlicher Lage. Sie liebt Siegwart,  soll aber nach dem Willen ihres Bruders, des Fürsten, den Erbprinzen von Ysenstein heiraten. Noch heute soll die Verlobung stattfinden. Beate fühlt sich stark genug, sich dem zu widersetzen. Sie lässt sich scheinbar gleichmütig von ihren Dienerinnen schmücken. Der Erbprinz erscheint und begrüßt sie begeistert. Die Fürstin bedauert sie. Beate bittet den Erbprinzen um ein Gespräch unter vier Augen. Sie erklärt ihm, dass sie nicht ihn, sondern einen anderen liebe und ihn deswegen nicht heiraten könne. Als der Erbprinz erfährt, dass sie den anderen auch nicht heiraten könne, besteht er umso mehr auf der Verlobung. Alinda belauscht das Gespräch und informiert den Fürsten. Er droht Beate mit Kerkerhaft in der Schlossruine. Die Verlobung wird vor großer Gesellschaft verkündet. Auf dem Weg in ihr Gemach flüstert ihr eine unerkannte Stimme zu, dass Siegwart ermordet worden sei.


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