Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2187-2197
140. Kapitel: In der Fremde
Bearbeitet von Dr. Elke Schultz-Hanßen

Personen:
Gottfried Friedeborn
Steinert, Waffenschmied
Barbara

Kurzinhalt:
Gottfried begibt sich nach Grethes Begräbnis kummervoll auf Wanderung. Er gelangt nach Köln und beschließt, seinen Kummer mit Arbeit zu bewältigen. Er bewirbt sich beim Waffenschmied Steinert. Nach Anfertigung eines Probestücks wird er eingestellt und wird schnell der wichtigste Geselle. Barbara, schön und hochmütig, gewinnt Interesse an Gottfried. Gottfried ist in sich gekehrt. Da hat der Steinert einen schweren Unfall, der ihn aufs Krankenlager wirft. Gottfried über nimmt die Leitung der Schmiede und kümmert sich aufopferungsvoll um seinen kranken Meister. Der hätte ihn gern zum Schwiegersohn. Barbara erkennt, dass sie Gottfried liebt.

Inhaltsangabe Langfassung:
Gottfried gerät über Grethes Tod in große Schwermut und wandert planlos umher. Er gelangt nach Köln und erkennt, dass er nur mit Arbeit über seinen Kummer hinwegkommen kann. Er stellt sich beim Waffenschmied Steinert vor. Dieser kennt Meister Friedborn aus Heilbronn. Gottfried stellt ein Probestück her, das voll und ganz Steinerts Ansprüchen entspricht. Gottfried wird Steinerts Geselle und erweist sich als überaus fleißig und tüchtig. Außerhalb der Arbeit ist er still und zurückgezogen. Barbara, die stolze und hochmütige aber auch schöne Tochter des Meisters, findet zunehmend Interesse an Gottfried. Da stürzt Steinert in eine Falltür und verletzt sich schwer. Er wird aufs Krankenbett  geworfen. Gottfried übernimmt die Leitung der Schmiede, worüber Steinert sehr erleichtert ist. Außerdem betreut er den Meister aufopferungsvoll am Krankenbett. Steinert kann sich Gottfried als seinen Schwiegersohn vorstellen. Er unterstützt das Bemühen von Barbara, Gottfried in ein geselligeres Leben zu ziehen. Gottfried lehnt ab. Barbara erkennt, dass sie Gottfried liebt.


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