Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2135-2144
137. Kapitel: Im stillen Thal
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Graf Siegwart
Diener Philipp
Fremder Überfallender
Berthold
Meister/Astrolog

Kurzinhalt:
Siegwart reitet mit seinem Diener Philipp unversehens auf dem Weg zur heimatlichen Abtei. Auf einsamem Waldweg springt ein Vermummter hinter ihm auf sein Pferd, sticht ihm mit einem Dolch zwischen die Schultern und verschwindet hohnlachend im Wald. Siegwart vermutet Alinda hinter Attacke. Er erreicht die Abtei. Berthold öffnet ihm erfreut. Der Astrolog freut sich ebenfalls ihn zu sehen. Er beteiligt Siegwart sofort an seiner Arbeit. Später verbindet er die Wunde. Siegwart gesteht ihm seinen Kummer um Beate.

Inhaltsangabe Langfassung:
Siegwart reitet in Gedanken versunken unvermutet auf dem Weg zur heimatlichen Abtei, begleitet von Diener Philipp.  Als schwärmerischer Jüngling hat er einst den friedlichen Ort verlassen und findet die Voraussage des Meisters, dass er einst mit Wunden zurückkehren wird, bestätigt. Hätte er nicht engeren Kontakt zum Meister halten müssen?  Er gewahrt ein Geräusch und schon sitzt ein fremder Vermummter hinter ihm auf dem Pferd. Nach einem kurzen Kampf, in den auch Philipp eingreift, stößt der Fremde ihm einen Dolch zwischen die Schultern und verschwindet hohnlachend im Wald. Siegwart vermutet Alinda hinter der Attacke. Er erreicht verletzt die Abtei. Berthold öffnet ihm erfreut. Auch der Meister, der in seinem Turm über den Folianten sitzt, ist hocherfreut. Er zieht Siegwart ohne weitere Fragen zu seinen Arbeiten heran wie in früheren Zeiten. Später verbindet er Siegwarts Wunde. Siegwart vertraut ihm schließlich seinen Kummer um Beate an. Der Meister bedauert, dass er Siegwart diese Erfahrung mit einer geliebten Frau nicht ersparen kann.
Er selbst sieht sein Leben durch ähnliche Erfahrungen zerstört.


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