Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2087-2107
135. Kapitel: Am Ziel
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Junker Hans
Ritter und Knappen auf der Strahlburg
Torwart auf der Strahlburg
Gräfin vom Strahl
Ritter Flammberg
Gottschalk
Graf Friedrich vom Strahl
Käthchen

Kurzinhalt:
Junker Hans irrt tagelang herum, ohne den Ritter vom Strahl und Käthchen zu finden. Er muss befürchten, dass das Käthchen ihn bereits bei der Feme des Mordes angeklagt hat. Er muss sie mundtot machen. Als Händler verkleidet verschafft er sich Einlass auf der Strahlburg, in der Hoffnung, dort Informationen zu erhalten. Er beobachtet, dass nachts heimlich ein Wagen mit der Gräfin und dem Ritter Flammberg die Burg verlässt und gegen Morgen zurückkehrt. Am nächsten Morgen  verlässt er, bewaffnet mit einem Messer, die Burg und versucht vergeblich, der Spur des Wagens im Schnee zu folgen.  In der nächsten Nacht gelingt es ihm, dem Wagen zu folgen und zu dem Jagdhäuschen zu gelangen. Er entdeckt durchs Fenster Graf Friedrich und Käthchen. Er steigt ein, muss aber unverrichteter Dinge fliehen.

Inhaltsangabe Langfassung:
Junker Hans lebt in der Furcht, dass das Käthchen ihn bei der Feme des Mordes angeklagt hat. Er muss Käthchen und Friedrich finden, um sie aus dem Weg  zu räumen. Nach tagelanger vergeblicher Suche beschließt er, sich als Händler verkleidet auf der Strahlburg Einlass zu verschaffen.  Der Torwart  quartiert ihn gutgläubig bei ihm ein. Trotz Gesprächen mit dem Gesinde erfährt Hans nichts. Einen verletzten Fuß vortäuschend, erhält er weiter Quartier. Nachts beobachtet er, indem er sich über den Hof an ein Seitentor schleicht, dass ein Wagen mit der Gräfin und Ritter Flammberg die Burg verlässt und morgens zurückkehrt. Hat das etwas mit seinem Problem zu tun? Morgens verlässt er die Burg und versucht der Wagenspur im Schnee zu folgen. Diese verliert sich an einer Wegkreuzung. Dort wartet Hans bis zur nächsten Nacht. Er folgt dem Wagen und gelangt zu dem Jagdhäuschen. Er entdeckt den Grafen und Käthchen im Haus. Er steigt, bewaffnet mit einem Dolch, in das Häuschen ein. Ein Angstschrei alarmiert Gottschalk und Flammberg. Hans wird in die Enge getrieben. In letzter Not entkommt er in den Wald – allerdings unverrichteter Dinge.


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