Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2069-2086
134. Kapitel: Unerträgliche Qualen
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Muhme von Helena
Helena alias Adele von Harden
Roland
Diener bei Harden
Graf Harden
Fürst
Präsident von Werning
Walter Junker von Brandow
Prinzessin Beate
Alinda

Kurzinhalt:
Helena verlässt das Haus der Muhme, um zum Grafen Harden zu gehen. Roland trifft kurz danach ein und behauptet Helena gesehen zu haben. Die Muhme erklärt ihm, dass er nur Agnes , die Enkelin des Grafen Harden, gesehen haben kann. Helena wird bei Graf Harden herzlich aufgenommen. Sie solle als Agnes die Rolle seiner verstorbenen Enkelin einnehmen. Graf Harden führt sie bei Hofe ein. Der Präsident meint sie zu erkennen. Helena/Agnes kann ihn mit Hilfe Hardens täuschen. Walter Junker von Brandow ist bezaubert von Agnes. Agnes zieht sich in den Wintergarten zurück. Dort entdeckt Roland sie. Agnes verleugnet ihre Identität und verlässt mit Graf Harden die Gesellschaft.

Inhaltsangabe Langfassung:
Helena verlässt das Haus der Muhme, um zu Graf Harden zu  gehen. Roland beobachtet ihr Haus und verlangt kurz danach von der Muhme ein Treffen mit Helena. Der Muhme gelingt es zu ihrer Genugtuung,  Roland davon zu überzeugen, dass es im Hause nur eine, gerade abwesende, Adele, Enkelin des Grafen Harden, gibt. Helena betritt beklommen das vornehme Haus des Grafen Harden. Dieser nimmt sie jedoch sehr freundlich auf und berichtet ihr von  dem Hass auf den Präsidenten und den Kummer über seine früh verstorbene Enkelin Agnes. Er schlägt ihr vor, dass sie deren Namen und Rolle übernehmen möge. Das sei möglich, weil keiner der Bediensteten im Hause seine Enkelin gekannt habe. Am nächsten Tag führt Harden sie als seine Enkelin bei Hofe ein. Der dort anwesende Präsident stellt um Fassung ringend fest, dass er ihr Gesicht schon einmal gesehen habe. Mit Hilfe Hardens kann die sehr angespannte Helena/Agnes die Täuschung aufrechterhalten. Walter, Junker von Brandow, ist fasziniert von der weißseiden gekleideten Agnes. Er erfährt , dass ihr Herz vergeben sei. Agnes zieht sich erschöpft in den Wintergarten zurück. Dort spürt Roland sie auf. Mit letzter Kraft hält die – sehr verliebte – Agnes/Helena ihre Täuschung aufrecht und verlässt mit Harden die Gesellschaft. Roland bleibt verzweifelt zurück: »ich weiß, dass sie es doch gewesen.«


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