Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2055-2068
133. Kapitel: Gewagtes Spiel
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Agnes von Warwand
Barnabe
Hildegard von Rossitz
Junker Johann
Gilbert

Kurzinhalt:
Agnes erfährt von Barnabe, dass sich Hildegard auch auf der Burg von Junker Johann befindet. Sie bittet Barnabe, sie mit Hildegard zusammenzubringen. Barnabe arrangiert das Treffen, indem sie dem Diener Gilbert einen Schlüssel entwendet, ohne Wissen von Junker Johann. Hildegard erfährt zu ihrem Erstaunen, dass  ihr Mann Rupert  krank auf die Burg Warwand gelangt sei. Agnes berichtet auch, wie sie ihrerseits auf die Burg des Junkers geraten sei. Barnabe schlägt vor, dass Hildegard ihre beabsichtigte Abreise in ein Kloster auf die kommende Nacht vorverlege. Junker Johann erfährt überrascht von dem Vorhaben und stimmt zu, eine Dienerin mitzuschicken. In diese Rolle soll nach Barnabes Plan heimlich die verkleidete Agnes schlüpfen. Bei der Abreise im Morgengrauen erscheint zum Abschied und zum Entsetzen der Frauen Junker Johann. Er entdeckt Agnes nicht. Später meldet Gilbert das Fehlen von Agnes. Johann nimmt die Verfolgung auf.

Inhaltsangabe Langfassung:
Agnes erfährt von Barnabe, dass sich Hildegard von Rossitz ebenfalls auf der Burg des Junkers Johann befindet. Sie bittet Barnabe, ein Treffen mit der Gräfin zu arrangieren, damit sie endlich die Mutter ihres geliebten Ottokar kennenlernen kann.  Barnabe entwendet von Gilbert den Schlüssel zu Agnes Zimmer und führt sie zu Hildegard. Die beiden Frauen fallen sich in die Arme. Barnabe, die Einsame, beobachtet das gerührt. Agnes berichtet zum Erstaunen Hildegards, dass sich Rupert ungewollt, aber krank auf Burg Warwand befinde. Er genieße dort das Gastrecht von Graf Sylvester. Auch erzählt sie, wie sie auf die Burg des Junkers Johann gelangt sein. Barnabe schlägt vor, dass Hildegard ihre ohnehin beabsichtigte Abreise in ein Kloster auf die kommende Nacht vorverlegen solle. Dass biete die Gelegenheit, dass Agnes, verkleidet als Dienerin, mit ihr abreise. Junker Johann erfährt durch Barnabe erstaunt und misstrauisch von dem Plan, stimmt aber zu und befiehlt, einen Reisewagen zu rüsten. Im Morgengrauen erscheint er zum Entsetzen der Frauen am Reisewagen, um Abschied zu nehmen. Er entdeckt Agnes nicht. Wenig später erscheint Gilbert und meldet das Fehlen von Agnes. Johann, betrogen und wütend,  nimmt zu Pferd mit Gefolge die Verfolgung des Reisewagens auf.


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