Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 2018-2040
131. Kapitel: Neue Bosheit
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Kunigunde
Rosalinde
Junker Hans

Kurzinhalt:
Kunigunde auf Burg Thorn ärgert sich, dass ihr Plan, Friedrich und Käthchen zu schaden, fehlgeschlagen ist. Sie verlässt heimlich die Burg Thorn. Zurück auf Burg Thurneck sinnt sie auf Rache. Junker Hans erscheint, um Geld zu bitten. Kunigunde wittert die Möglichkeit, ihn für ihre Rachepläne einzuspannen. Sie eröffnet ihm, dass sie in einer Jagdhütte auf Thornschem Gebiet ein Gespräch zwischen Friedrich und Käthchen belauscht habe, in dem Käthchen Friedrich mitteilt, dass vermutlich Junker Hans den Turmwächter erschlagen habe. Er habe ihm auf Burg Thurneck nachgestellt und auch im Wald überfallen. Es sei ihm nur das Eingreifen eines unbekannten Retters entkommen. Es sei nur ein Verdacht. Deshalb habe es  diese Beobachtung vor der Feme nicht vorgebracht.  Friedrich wolle diese Aussage aber nun nachträglich vor die Feme bringen.
Junker Hans sei in großer Gefahr. Er müsse Käthchen töten. Hans willigt ein.

Inhaltsangabe Langfassung:
Kunigunde auf Burg Thorn ärgert sich heftig über die Demütigung  und darüber, dass ihr Plan, Friedrich und Käthchen zu schaden, fehlgeschlagen ist. Sie verlässt unbemerkt die Burg. Zurück auf Thurneck sinnt sie auf Rache. Unerwartet erscheint ein selbstsicherer Junker Hans und erbittet Geld. Kunigunde, die ihn zunächst abweisen will, erkennt, dass sie ihn für ihre Rachepläne einspannen kann. Um ihn unter Druck zu setzen, berichtet sie ihm von einem Gespräch, das sie zufällig bei einem Ausritt auf Thornschem Gebiet in einer Waldhütte zwischen Friedrich und Käthchen belauscht hat. Käthchen erzählt Friedrich, dem zu Unrecht als Mörder verfemten, dass Junker Hans es einst auf Burg Thurneck bedrängt habe. Er sei es wohl auch gewesen, der es im Wald überfallen habe. Nur durch das Eingreifen eines unbekannten Retters sei es ihm entkommen. Beim Prozess gegen Friedrich habe sie es nicht vorgebracht, da es nur ein Verdacht sei. Friedrich hoffe auf seine Rehabilitation und wolle diese Aussage des Käthchen nachträglich vor die Feme bringen. Junker Hans ist also in großer Gefahr. Diese kann er nur von sich abwenden, wenn er Käthchen ermordet. Friedrich, der Geliebte, muss geschont werden. Hans schreckt zunächst zurück. Kunigunde stellt ihm Folterqualen in Aussicht. Er besinnt sich schließlich auf das "Blut" der Thurnschecks. Er gönnt dem Käthchen nicht den Friedrich und willigt schließlich in den Mordplan ein.


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