Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1995-2018
130. Kapitel: Unwandelbare Treue
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Friedeborn
Gottfried
Marianne
Gesellen
Wolf Heimbart
Gräfin vom Strahl
Käthchen
Ritter Flammberg
Graf Ottokar

Kurzinhalt:
Gottfried verlässt Friedeborn, weil nach der Verstoßung von Käthchen und Grethe "kein Friede" mehr im Haus waltet. Friedeborn erinnert ihn vergeblich an das versprochene Erbe, die Waffenschmiede, und seinen Einsatz als Ziehvater. Er bleibt verbittert mit Marianne allein. Schließlich fasst er den Entschluss, nach Käthchen suchen zu lassen. Als Kundschafter beauftragt er seinen Freund Wolf Heimbart, der gegen Reisegeld und das Versprechen auf Belohnung loszieht. Gräfin vom Strahl, Ritter Flammberg und Graf Ottokar und Käthchen bringen Friedrich in das versteckte Jägerhäuschen. Die Gräfin bittet Käthchen, bei Friedrich zu bleiben. Käthchen willigt ein. Einige Zeit später erspäht Käthchen zufällig Heimbart in der Nähe des Häuschens. Er überbringt Käthchen den Wunsch des Vaters, zurückzukehren. Friedrich rät ihr zu. Käthchen beschließt zu bleiben, weil sie den göttlichen Auftrag hat, bei ihrem "hohen Herrn" zu bleiben. Erst wenn er genesen ist, will sie nach Heilbronn zurückkehren.

Inhaltsangabe Langfassung:
Gottfried verlässt Friedeborn, obwohl dieser sehr hinfällig ist. Er vermisse nach der Verstoßung von Käthchen und Grethe den Frieden im Hause. Aufgeschreckt und enttäuscht versucht Friedborn vergeblich, Gottfried umzustimmen, indem er ihn an das versprochene Erbe und die als Ziehsohn genossenen Wohltaten erinnert. Gottfried zieht von dannen. Auch Marianne bedauert den Abschied. Schließlich entschließt sich Friedeborn aus Angst vor Einsamkeit, nach Käthchen suchen zu lassen. Zum Kundschafter macht er seinen Freund Wolf Heimbart, der sich, versehen mit reichlich Reisegeld und mit dem Versprechen auf eine Belohnung, sogleich auf den Weg zur Strahlburg macht. Die Gräfin, Flammberg, Ottokar und Käthchen haben Friedrich – nicht ohne dessen Bedenken – in die versteckte Waldhütte gebracht. Die Gräfin bittet Käthchen, bei Friedrich zu bleiben, um ihn zu pflegen. Käthchen stimmt gern zu. Nach einiger Zeit, sieht es zufällig den ihr bekannten Heimbart an der Hütter vorbeiziehen. Man bittet ihn herein. Er überbringt den Wunsch Friedeborns, Käthchen möge heimkehren. Käthchen freut sich überrascht. Friedrich will sie ziehen lassen. Käthchen aber beharrt auf ihrem göttlichen Auftrag, Friedrich zu beschützen. Sie will erst nach Heilbronn heimkehren, wenn ihr "hoher Herr" genesen ist.


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