Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1959-1975
128. Kapitel: Schwere Stürme
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Tänzerin Alinda
Schergen
Prinzessin Beate
Graf Siegwart
Fürst

Kurzinhalt:
Tänzerin Alinda überrascht Prinzessin Beate und Graf Siegwart bei ihrem Stelldichein im Park. Sie ruft die Schergen und befiehlt ihnen im Namen des Fürsten, ihres Liebhabers, Siegwart festzunehmen. Siegwart zieht den Degen. Beate befiehlt im Namen des Fürsten, ihres Bruders, den Schergen, von Siegwart abzulassen. Sie verspricht Ihnen eine Belohnung dafür. Die Schergen ziehen ab, ebenso Siegwart. Allinda berichtet dem Fürsten von dem Vorgang. Er ist empört. Alinda überzeugt ihn davon, endlich seinen Plan durchzusetzen, Beate mit dem Erbprinzen von Ysenstein zu verheiraten. Bei der dazu geführten Unterredung des Fürsten mit Beate lauscht sie. Beate verweigert die Heirat. Der Fürst befiehlt ihr, sich noch heute auf den Empfang des Verlobten vorzubereiten.

Inhaltsangabe Langfassung:
Alinda, die rachsüchtige Maitraisse des Fürsten, überrascht Graf Siegwart und Prinzessin Beate bei ihrem Stelldichein im Park. Sie befiehlt im Namen des Fürsten den Schergen, Siegwart gefangenzunehmen. Siegwart zieht den Degen. Beate befiehlt hoheitsvoll  im Namen des Fürsten, ihres Bruders, von Siegwart abzulassen, der unter ihrem Schutz stünde. Sie würden für ihre Treue eine Belohnung erhalten. Die Schergen gehorchen ihr und nicht der verschwenderischen verhassten Alinda. Siegwart zieht in der Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Beate ab. Alinda eilt wutentbrannt zum Fürsten. Sie schildert den Vorfall und fordert den Fürsten auf, endlich den Plan umzusetzen, Beate mit dem Erbprinzen von Ysenstein zu verheiraten. Damit wäre diese nicht mehr am Hof und könnte nicht mehr mit der Frau des Fürsten gegen sie intrigieren. Der Fürst willigt ein und bestellt empört Beate zu sich. Er eröffnet ihr, dass er ihr Treffen mit Siegwart mitbilligt und sie mit dem Erbprinzen von Ysenstein verheiraten will. Beate weigert sich und  behält die Fassung, nicht zuletzt weil sie beobachtet, dass Alinda hinter einem Vorhang das Gespräch belauscht. Alinda setzt damit auch den Fürsten unter Druck und triumphiert sichtbar. Der Fürst entlässt Beate mit der Aufforderung, sich auf den Empfang ihres Verlobten vorzubereiten.


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