Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1937-1959
127. Kapitel: Der Lohn der Treue
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Gräfin vom Strahl
Ritter Flammberg
Käthchen
Graf Friedrich vom Strahl
Graf Ottokar

Kurzinhalt:
Käthchen bricht nach Ankunft auf der Strahlburg ohnmächtig zusammen. Die Gräfin erkennt es und verweist es, nachdem es aufgewacht ist, der Burg. Ritter Flammberg bittet um Erbarmen für Käthchen. Bevor es den Raum verlassen muss, gelingt es Käthchen, der Gräfin mitzuteilen, dass sich ihr Sohn Friedrich in der Nähe in einem Jagdhäuschen befindet. Die Gräfin ändert ihre Haltung und begibt sich zusammen mit Ritter Flammberg und Käthchen sowie Ritter Ottokar, der auf der Strahlburg weilt, per Wagen zum Jagdhäuschen. Auf der Fahrt offenbart  Käthchen, das von Ottokar erkannt wird, dass es mit Friedrich dessen Vater aus einem Turmverlies gerettet und – ungewollt – auf der  feindlichen Warwenderburg einquartiert habe. Dort werde er von Agnes als Nonne gepflegt. In dem Jagdhäuschen erkennen sich zögernd Friedrich und seine Mutter und versöhnen sich. Friedrich soll in einer Waldhütte verborgen werden. Ottokar eilt auf die Warwanderburg.

Inhaltsangabe Langfassung:
Käthchen bricht nach Ankunft auf der Strahlburg durchgefroren ohnmächtig zusammen. Die Gräfin erkennt sie verärgert und will sie wegschicken. Ritter Flammberg bittet um Mitgefühl wegen des Winterwetters. Erst als Käthchen aufwacht und der Gräfin mühevoll verständlich machen kann, dass ihr Sohn Friedrich erschöpft und krank in einer nahegelegenen Jagdhütte auf Hilfe wartet, ändert sie schamvoll ergriffen ihre Meinung. Sie bittet Käthchen um Verzeihung und will ihrem Sohn helfen. Sie geht aber davon aus, dass er zu stolz ist, sich als Verfemter auf die Strahlburg zu begeben. Flammberg schlägt vor, ihn in einer Waldhütte zu verbergen. Die Gräfin, Flammberg und Käthchen, sowie Ottokar, der auf der Burg weilt, eilen - versehen mit Nahrung und Kleidung - per Wagen zum Jagdhäuschen. Auf der Fahrt erzählt Käthchen dem Ottokar, der es wiedererkennt, zu dessen Bestürzung, dass es zusammen mit Friedrich seinen Vater aus einem Burgverlies befreit habe und - ungewollt der Not gehorchend - auf der Warwanderburg einquartiert habe. Dort werde er von Agnes als Nonne gepflegt. Im Jagdhäuschen angekommen begrüßen sich erschüttert die Gräfin und ihr Sohn. Ottokar eilt auf die Warwanderburg.


Der Reprint des Romans (insgesamt 5 Bände mit zusammen 3.200 Druckseiten und 100 ganzseitigen, zum Teil farbige Abbildungen) ist erhältlich über den Kleist-Shop bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!beim Kleist-Archiv Sembdner.