Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1920-1936
126. Kapitel: Eine böse Prophezeiung
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Friedeborn
Marianne
Muhme Anne
Gottfried

Kurzinhalt:
Friedeborn verbringt seine Tage allein, halbschlafend und appetitlos. Er vermisst Gottfried. Muhme Anne besucht ihn und macht ihm schwere Vorwürfe dafür, dass er Grethe aus dem Haus verjagt hat. Sie prophezeit ihm, dass er eines Tages ganz allein sein werde wegen seiner Hartherzigkeit. Friedeborn gerät darüber ins Grübeln und kommt zu dem Schluss, dass weder Marianne noch Gottfried ihn je verlassen werden. Marianne hat keine Mittel, um woanders zu leben und Gottfried wird nicht darauf verzichten, die ihm versprochene Waffenschmiede zu übernehmen. Gottfried kehrt nach  Tagen vergeblicher  Suche nach Grete zurück und teilt Friedeborn mit, dass er ihn verlassen wird.

Inhaltsangabe Langfassung:
Friedeborn verbringt seine Tage allein, halbschlafend und appetitlos. Marianne serviert ihm vergeblich Speisen und meidet den Umgang mit ihm. Muhme Anne besucht ihn und macht ihm schwere Vorwürfe dafür, dass er mit seiner Selbstgerechtigkeit Grete aus dem Haus gejagt habe. Damit habe er auch sie getroffen, die ihm die Grete ins Haus gebracht hat. Ihre Schwester, die Mutter, habe sie vor deren Tod ihr anvertraut. Eines Tage werde er wegen seiner Hartherzigkeit ganz allein sein und dann sei es für Reue zu spät. Nachdem sie das Haus verlassen hat, kommt Friedeborn ins Grübeln. Niemand in diesem Haus hat je so zu ihm gesprochen. Er beruhigt sich mit der Überlegung, dass weder Marianne noch Gottfried, den sein Bruder ihm einst anvertraut hat, ihn je verlassen werden. Marianne habe keine Mittel, um woanders zu leben.  Gottfried, ohnehin ein mitleidiger Mensch, werde nicht auf die ihm versprochene Waffenschmiede verzichten, wenn er auch Käthchen, wie von ihm geplant, nicht zur Frau erhält. Gottfried kehrt nach Tagen vergeblicher Suche nach Grete erschöpft zurück. Er ist äußerst erregt und kann weder schlafen noch essen. Nachdem Friedeborn aufgewacht ist und Gottfried erfreut begrüßt, eröffnet dieser ihm, dass er ihn verlassen werde.


Der Reprint des Romans (insgesamt 5 Bände mit zusammen 3.200 Druckseiten und 100 ganzseitigen, zum Teil farbige Abbildungen) ist erhältlich über den Kleist-Shop bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!beim Kleist-Archiv Sembdner.