Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1881-1892
123. Kapitel: Ein schwerer Schritt
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Gräfin vom Strahl
Ritter Flammberg
Ottokar von Rossitz
Käthchen
Ritter vom Strahl

Kurzinhalt:
Die Gräfin vom Strahl macht sich angesichts des harten Winterwetters große Sorgen um ihren Sohn. Ottokar von Rossitz steht ihr zur Seite. Er sorgt sich um seine Mutter. Nach dem Aufbruch von der Burg Thorn irren Ritter vom Strahl und Käthchen weiter durch die unwirtliche Winterlandschaft auf der Suche nach Obdach. Vom Strahl ist wieder krank und stützt sich schwer auf Käthchen. Nach Tagen  begegnen sie einem Wanderer, der Käthchen, ohne dass vom Strahl es bemerkt, darüber aufklärt, dass sie sich auf Strahlschem Gebiet befinden. Mit letzter Kraft erreichen sie eine Waldhütte. Vom Strahl sinkt  völlig entkräftet auf ein Lager. Als er bewusstlos wird, eilt Käthchen auf die Strahlburg und fleht bei der Mutter um Hilfe.

Inhaltsangabe Langfassung:
Auf der Strahlburg macht sich die Gräfin große Sorgen um ihren Sohn angesichts des harten Winterwetters. Ottokar, der sich um seine Mutter sorgt, gibt ihr Trost. Ausgesandte Boten finden Graf vom Strahl nicht. Flammberg will selbst suchen. Da erscheint das völlig erschöpfte Käthchen auf der Burg und bittet um Hilfe für den Grafen. Nach Abschied von der Burg Thorn sind die beiden tagelang durch die unwirtliche Winterlandschaft geirrt auf der Suche nach Obdach. Der Graf ist wieder schwer krank und kann nur gestützt auf Käthchen weiterwandern. Ihnen begegnet ein Wanderer, der Käthchen, ohne das der Graf es wahrnimmt, erklärt, dass sie sich auf Strahlschem Gebiet befinden. Mit letzter Kraft erreichen sie eine Waldhütte. Der Graf sinkt nieder auf ein von Käthchen schnell bereitetes Lager. Käthchen braucht Hilfe für ihren „hohen Herrn“. Sie schlägt vor, allein auf die Strahlburg zu wandern, um Hilfe zu holen. Der Graf will sich aus verletzter Ehre keinesfalls vor seiner Mutter und dem Gesinde zeigen und verbietet Käthchen, sich dorthin zu wenden. Er nennt Käthchen aber „einen Engel“ und wünscht selbst, dass seine Mutter nicht länger das Käthchen schmäht. Er wird bewusstlos ein. Nach heftigem inneren Kampf beschließt Käthchen, allein zur Burg vom Strahl zu wandern, weil sie um des Grafen Leben fürchtet.


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