Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1761-1778
117. Kapitel: Unselige Qual
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Graf vom Strahl
Käthchen
Zwerg
Hubertus
Kunz

Kurzinhalt:
Ritter vom Strahl, verfemt, und Käthchen wandern erschöpft seit Tagen durch die winterliche Landschaft. Der Graf bricht zweimal zum Sterben bereit erschöpft zusammen. Käthchen appelliert  an seine Ehre und seine Rachegelüste. Dennoch kann er beim zweiten Mal nicht mehr aufstehen.
Käthchen ruft um Hilfe. Der Zwerg erscheint. Er führt beide in seine Höhle. Dort treffen sie auf Hubertus, der ein Auge auf Käthchen hat. Der Graf erholt sich. Er leidet unter uneingestandener Liebe und Eifersucht. Ohne Abschied verlässt er nächstens die Höhle und fordert Käthchen barsch auf, mit ihm zu gehen. Es scheidet ungern, fühlt sich aber gezwungen, mit ihm zu gehen.

Inhaltsangabe Langfassung:
Ritter vom Strahl, zu Unrecht des Mordes beschuldigt und verfemt, wandert seit Tagen erschöpft mit Käthchen durch die winterliche Landschaft. Er ist wortkarg und bedrückt und bewundert Käthchens Durchhaltevermögen. Zweimal bricht er zusammen, bereit zu sterben. Käthchen  warnt ihn davor, dass sein Verhalten ihm als Feigheit ausgelegt werden könnte. Rachedurstig kommt er bei ersten Mal wieder auf die Beine. Beim zweiten Zusammenbruch bleibt er liegen. Käthchen schreit verzweifelt um Hilfe. Der Zwerg erscheint. Zusammen mit Käthchen bringt er den kranken Grafen in seine Höhle. Er weiß, dass nicht der Graf, sondern Junker Hans den Turmwart  getötet hat. Der Bär ist friedfertig. In der Höhle treffen sie auf Hubertus, der sofort starkes Interesse für Käthchen zeigt. Sie liebt ihn wie "einen Bruder". Sie habe ihn kennengelernt, als der alte Kunz sie aus dem Jagdhäuschen befreite. Der Graf missversteht. Er ist gequält von uneingestandener Liebe und Eifersucht. Kaum genesen, beschließt er, heimlich nachts die Höhle zu verlassen. Er weiht Käthchen mit der Bitte um Vertraulichkeit ein und fordert sie barsch auf, mit ihm zu kommen. Es widerstrebt Käthchen sehr, heimlich und ohne Dank weiterzuziehen, aber es fühlt sich gezwungen, mit dem Grafen zu gehen.


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