Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1393-1403
94. Kapitel: Im schweigenden Wald
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Berndt
Stein
Drei unbekannte Männer
Vetter von Berndt
Drei Abgesandte des Meisters
Unbekannter Befreier von Berndt
Jagdhüter des Fürsten

Kurzinhalt:
Berndt kehrt kurz in die Hütte des Vetters  zurück, bewaffnet sich für den Mord an dem Hauptmann und begibt sich zum Treffpunkt . Es erscheint überraschend sein Befreier. Berndt soll sich zu einem anderen Ort begeben und dort dem Hauptmann auflauern, wenn er heute Nacht von Wingard kommt. Dort schießt Berndt auf den Hauptmann, trifft aber nur das Pferd. Drei unbekannte Männer tauchen auf und kümmern sich um den verletzten Hauptmann. Sie fesseln Berndt und klären den Ahnungslosen darüber auf, dass der Präsident seine Eifersucht  missbraucht hat, um seinen „gekauften“  Sohn, den Hauptmann, aus dem Weg zu schaffen.
Berndt und der Hauptmann werden mit Augenbinde in das“ Reich des Rechts und der Wahrheit“ des Meisters geführt.

Inhaltsangabe Langfassung:
Berndt kehrt kurz in die Hütte des Vetters zurück, bewaffnet sich und begibt sich vor Eifersucht mordbereit zum Treffpunkt  „sieben Eichen“. Dort erscheint, ohne sich zu erkennen zu geben, überraschend anstelle des Hauptmanns sein Befreier. Der beordert ihn zu einem neuen Ort „wo sich die acht Wege im Stern vereinigen“. Dort soll er dem Hauptmann auflauern und ihn erschießen, wenn der heute Nacht von Wingard kommt. Danach soll er sich vier Wochen beim Vetter verstecken und ihn dann in der Hauptstadt treffen, um seine Belohnung zu empfangen. Berndt schießt verborgen im Gebüsch am Treffpunkt auf den vorbeireitenden Hauptmann. Er trifft das Pferd. Drei unbekannte Männer tauchen auf, versorgen den gestürzten Hauptmann und fesseln Berndt. Sie klären den Ahnungslosen darüber auf, dass der Präsident seine Eifersucht missbraucht hat, um sich des Hauptmanns zu entledigen. Den hat er einst nach dem Tod seines Sohnes von einem Wildhüter gekauft, um ihn anstelle des Sohnes als Namens-Erben unterzuschieben. Er konnte ihm nichts mehr nutzen. Die unbekannten Männer versichern Berndt seiner Unschuld und bringen ihn mit verbundenen Augen zusammen mit dem Hauptmann in das „Reich der Wahrheit und des Rechts“ zum Meister.


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