Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1369-1392
93. Kapitel: Den Flammen entrissen
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Graf Friedrich vom Strahl
Gottschalk
Käthchen
Kunigunde von Thurneck
Graf Ottokar
Gräfin vom Strahl
Burggraf von Freiburg
Haushofmeister Peter Quanz
Ritter Flammberg

Kurzinhalt:
Käthchen überreicht auf der Burg Thurneck den Brief des Burggrafen, der für seinen Komplizen Peter Quanz bestimmt ist, an Friedrich. Dieser rüstet sich sofort zur Verteidigung der Burg Thurneck gegen den Überfall des Burggrafen.
Käthchen wird von Gottschalk in seine Kammer geführt und beobachtet später den Kampf.  Nach wechselndem Schlachtenglück, bei dem Ottokar Graf Friedrich das Leben rettet, misslingt der Überfall. Aber als die Truppen des Burggrafen abziehen, steht die Burg in Flammen. Kunigunde verspricht dem Belohnung, der ihr ein Bild von Friedrich aus den Flammen rettet. Käthchen ist dazu bereit. Friedrich ist über den kaltherzigen Auftrag von Kunigunde entsetzt. Käthchen bringt das Bild und entkommt mit der Hilfe von Ottokar in letzter Minute den Flammen. Kunigunde ist empört, dass es das Bild ohne Futteral bringt. Friedrich zeigt Käthchen, dass er erleichtert ist über ihre Rettung.

Inhaltsangabe Langfassung:
Käthchen übergibt auf der Burg Thurneck den Brief des Burggrafen, der für den Komplizen Haushofmeister Peter Quanz bestimmt an Friedrich. Er ist barsch zu ihm, obwohl er bei seinem überraschenden Auftauchen fasziniert ist. Friedrich rüstet sofort zur Verteidigung der Burg, weil er fürchtet, dass der Burggraf schon in der nächsten Nacht kommen wird. Er beruhigt Kunigunde und seine Mutter und bringt sie in Sicherheit. Käthchen wird von Gottschalk in seine Kammer gebracht. Später beobachtet sie aus einem Versteck den Kampf. Der Burggraf erscheint mit seinen Kämpfern zur angekündigten Zeit. Friedrich und Burggraf sind an der Spitze des Kampfes. Ottokar verhindert, dass der Burggraf Friedrich umbringt. Das Schlachtenglück wechselt. Friedrich obsiegt schließlich mit überlegter Taktik. Aber als der Burggraf geschlagen abzieht, steht die Burg in Flammen. Kunigunde verspricht dem Belohnung, der ihr ein Bild Friedrichs aus den Flammen rettet. Friedrich findet den Auftrag kaltherzig und sträflich, umso mehr als Käthchen den Auftrag ausführen will. Es rettet das Bild mit Hilfe von Ottokar. Kunigunde ist erbost, weil Käthchen das Futteral nicht mitbringt. Friedrich zeigt zu seinem Glück Käthchen seine Erleichterung über ihre Rettung und übergibt es zu Betreuung an Gottschalk.


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