Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1321-1339
90. Kapitel: Zu ihm!
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Käthchen von Heilbronn
Eginhard von Herrnstadt
Burggraf von Freiburg
Gottschalk
Haushofmeister Peter Quanz
Graf Ottokar von Rossitz
Fräulein Kunigunde von Thurneck
Graf Friedrich Ritter vom Strahl

Kurzinhalt:
Käthchen belauscht auf der Burg ein Gespräch zwischen dem Burggrafen von Freiburg und Ritter Eginhard von Herrnstadt. Friedrich und Kunigunde weilen verlobt  auf Burg Thurneck. Friedrich bestätigt Kunigunde, dass sie rechtmäßige Besitzerin der Grafschaft Staufen ist. Beide sind dem Burggrafen verhasst. Er plant, mit Hilfe von Kunigundes Haushofmeister Peter Quanz Kunigunde und Friedrich auf Burg Thurneck gefangen zu nehmen, auf seiner Burg festzusetzen und so die kurz bevorstehende Heirat zu verhindern. Käthchen will Friedrich warnen. Mit Hilfe Eginhards vertraut ihr der Burggraf eine die Entführung betreffende geheime Botschaft an. Käthchen verunglückt auf dem Weg zur Burg Thurneck. Ottokar von Rossitz trifft sie zufällig im Wald und bringt sie auf die Burg Thurneck. Dort erblickt Friedrich das Käthchen.

Inhaltsangabe Langfassung:
Mit Eginhard auf der Freiburg angelangt belauscht Käthchen das Gespräch in dem Eginhard dem Burggrafen erzählt, dass Friedrich und Kunigunde auf Burg Thurneck weilen, verlobt sind und demnächst heiraten. Friedrich will sich von Kunigunde die Grafschaft Staufen nicht schenken lassen, da sie ihm gehört. Er überschreibt sie seinerseits Kunigunde. Der Burggraf, der Friedrich und Kunigunde hasst, will deren Hochzeit verhindern. Er hat sich schon den Haushofmeister Peter Quanz auf Thurneck zum Vertrauten gemacht. Käthchen will Friedrich warnen und sich noch in der Nacht auf den Weg machen. Mit Vermittlung von Eginhard betraut der Burggraf  das Käthchen mit einer vertraulichen Botschaft an Peter Quanz, der der Ohm von Käthchen ist. Käthchen verstaucht sich  im dunklen Wald den Fuß und kann nicht weiter laufen. Sie kann den in der Nähe vorbeireitenden Ottokar von Rossitz auf sich auf sich aufmerksam machen, der sie nach Thurneck bringt. Dort ist Friedrich trotz vieler Feste unglücklich und kann Käthchen nicht vergessen. Er verbietet Gottschalk über sie zu sprechen. Er hört laute Stimmen am Burgtor und erblickt unvermutet das Käthchen.


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