Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1307-1321
89. Kapitel: Das Letzte verloren
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Ursula
Graf Rupert von Rossitz
Gräfin Hildegard von Rossitz

Kurzinhalt:

Graf Rupert begegnet galoppierend zu Pferd zufällig der Reisig sammelnden Ursula im Wald. Ursula kann sich durch einen Sprung zur Seite retten. Ruperts Pferd stolpert über den Reisigkorb und wirft Rupert ab. Ursula und Rupert erkennen einander. Sie verfluchen sich gegenseitig und schwören sich Rache. Ursula kehrt heim in ihre Waldhütte. Während sie schläft, zünden von Rupert gedungene Bauern ihre Hütte an. Ursula kann sich in letzter Minute retten.
Sie begibt sich auf die Burg Rossitz und fordert dort von Rupert den Wiederaufbau ihrer Hütte. Als er sich weigert droht sie ihm, der Welt eine Geschichte zu erzählen von „einem vornehmen Grafen und einer reichen, schönen Frau“. Rupert hetzt seine Hunde auf sie. Gräfin Hildegard ist Zeugin des Geschehens.

Inhaltsangabe Langfassung:
Die alte Ursula sammelt Reisig im Wald. Da kreuzt Graf Rupert zufällig galoppierend ihren Weg. Ursula kann sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Ruperts Pferd stolpert über den Reisigkorb und wirft Rupert ab. Die beiden erkennen wütend einander und machen sich gegenseitig Vorwürfe. Sie verfluchen sich nach längerem Streit schließlich und schwören sich Rache. Ursula kehrt heim in ihre Hütte, wo sie sich für die Nacht sicher fühlt und legt sich schlafen. Rupert lässt noch in dieser Nacht durch einige Bauern – gegen Geld – Ursulas Hütte anzünden. Ursula kann sich in letzter Minute aus dichtem Qualm ins Freie retten. Sie Hütte stürzt ein und brennt vollständig nieder. Ursulas geliebter Kater Peter kommt darin um. Die zweite Katze überlebt verletzt. Ursula macht sich am nächsten Morgen verzweifelt und wütend auf zur Burg Rossitz. Im Hof begegnet sie Graf Rupert, der gerade zur Brandstätte ausreiten will. Ungläubig und wütend erblickt er Ursula, die er tot glaubt. Sie verlangt von ihm den Wiederaufbau der Hütte. Als er höhnisch ablehnt, droht sie ihm der Welt eine „Geschichte von einem vornehmen Grafen und einer schönen Frau“ zu erzählen. Rupert ist außer sich und hetzt seine Hunde auf Ursula. Sie fassen sie eben außerhalb des Burghof. Man hört sie schreien. Gräfin Hildegard ist Zeugin des Geschehens. Sie bedauert Ursula.


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