Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1261-1273
86. Kapitel: In Gottes Schutz
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Käthchen
Eremit
Knappen und Reisige
Ritter (Veste Freiburg)
Dienerin

Kurzinhalt:
Käthchen verlässt verzweifelt die Stadt. Im Wald auf der Suche nach Unterkunft für die Nacht begegnet ihr bei einem Muttergottesbild ein Eremit. Er gewährt ihr Nahrung und Quartier für die Nacht. Auf der Weiterwanderung am nächsten Tag wird es von einer Gruppe Knappen und Reisige bedrängt. Ein daher kommenden Ritter nimmt es in seinen Schutz und führt es auf die Veste des Burggrafen von Freiburg. Käthchen fürchtet sich vor der Begegnung mit dem Burggrafen. Es hat vormals den Ritter vom Strahl aus dessen Gefangenschaft befreit. Es erfährt von dem es begleitenden Ritter, dass der Ritter vom Strahl inzwischen mit Kunigunde verlobt ist.

Inhaltsangabe Langfassung:
Käthchen verlässt verzweifelt den Vater und die Stadt. Es leidet unter dem Fluch des Vaters. Vergeblich hat es auf Geheiß des Ritters vom Strahl den Vater um Verzeihung  gebeten. Abends im Wald trifft es bei einem Muttergottesbild auf einen Eremiten. Er gibt der Verzweifelten für die Nacht Obdach und Nahrung in seiner Hütte, ohne ihren Kummer zu erforschen. Am nächsten Morgen zieht Käthchen weiter und wird auf einem Waldweg von einer Gruppe Knappen und Reisige bedrängt. Ein Ritter kommt des Wegs. Er weist die Reiter in die Schranken und nimmt Käthchen unter seinen Schutz. Zunächst erleichtert bekommt Käthchen Angst, als es erfährt, dass der Ritter es mit auf die Veste des Burggrafen von Freiburg mitnehmen will. Es fürchtet von dem Burggrafen wieder erkannt zu werden, da es vormals den Ritter vom Strahl aus seiner Burg befreit hat. Der begleitende Ritter versucht, Käthchen die für ihn unverständliche Angst zunehmen. Er erzählt Käthchen beiläufig, dass der Ritter vom Strahl nun mit Kunigunde verlobt ist. Käthchen erhält unbemerkt Unterkunft auf der Veste Freiburg und beklagt seine und des Ritter vom Strahl Schicksal.


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