Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1252-1261
85. Kapitel: Der seltsame Gast
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Meister Friedeborn
Gottfried
Hohe majestätische Gestalt, unbekannt

Kurzinhalt:
Gottfried besucht den schweigsamen sorgenvollen Meister Friedeborn in seiner Kammer. Beide denken an das verstoßene Käthchen. Plötzlich trifft ein später unbekannter Gast ein. „Er ist es“ stöhnt Friedeborn. Allein mit Friedeborn verlangt die hohe majestätische Gestalt nach Käthchen, das zu beschützen, er ihm aufgetragen habe. Käthchen ist nicht da. Es habe nicht vom Ritter vom Strahl lassen können. Es sei freiwillig ins Kloster gegangen, aus diesem entflohen, wieder bei ihm eingekehrt und dann von ihm verstoßen worden. Der Unbekannte reist ab und kündigt eine „Abrechnung“ an, falls Käthchen etwas passieren sollte.

Inhaltsangabe Langfassung:
Gottfried besucht Friedeborn in dessen Kammer. Beide gedenken sorgenvoll des verstoßenen Käthchen. Friedeborn verbietet Gottfried über das Mädchen zu sprechen. Unerwartet trifft ein später unbekannter Gast von hoher majestätischer Gestalt ein, den Friedeborn fürchtet zu kennen. Allein mit Friedeborn verlangt der Fremde herrisch, Käthchen zu sehen, das zu beschützen er ihm aufgetragen habe.  Käthchen ist nicht da. Friedeborn erklärt die Abwesenheit: Käthchen habe aus innerem Drang nicht von dem Ritter von Strahl lassen können. Der wurde von der Vehme freigesprochen. Käthchen fand  keine Ruhe und verlangte, ins Kloster zu gehen. Aus dem Kloster ist es geflohen, um sich erneut dem Grafen anzuschließen. Es erschien wieder bei ihrem Vater, der es seines  schädlichen Verhaltens wegen verstieß. Der Fremde verlässt Friedeborn zornig und kündigt ihm eine Abrechnung an, falls dem Käthchen etwas zustoßen sollte.


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