Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1173-1189
80. Kapitel: Heimathlos - obdachlos
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Graf Rupert von Rossitz
Agnes von Schroffenstein alias Maria
Graf Ottokar von Rossitz
Junker Johann
Gräfin Hildegard von Rossitz
Barnabe

Kurzinhalt:
Graf Rupert und Ottokar kehren zurück auf die Burg. Ottokar versucht vergeblich, von seinem Vater die Erlaubnis zu erhalten, Agnes von Schroffenstein, alias Maria, heiraten zu dürfen. Er eröffnet seiner Mutter, Gräfin Hildegard, die Identität von Maria. Sie will ihrem Sohn helfen, kann aber ihren Mann Rupert auch nicht umstimmen: Ottokar soll von Maria lassen oder er wird verstoßen. Ottokar verlässt sofort die Burg. Auf der Suche nach Obdach sucht er die Burg von Junker Johann „seinen Bruder und Freund“  auf. Johann, auch einst von Rupert verstoßen, weist ihn ab mit dem Zorn auf alle Rossitzer. Auch Barnabe kann ihn nicht umstimmen. Ottokar verlässt Johanns Burg.

Inhaltsangabe Langfassung:
Nach der Rückkehr auf die Burg versucht Ottokar nochmals, von seinem Vater Rupert die Erlaubnis zu erhalten, Agnes von Schroffenstein, alias Maria zu heiraten. Der Vater verweigert dieses kaltherzig und unnachgiebig. Ottokar zieht seine Mutter, Gräfin Hildegard, ins Vertrauen und eröffnet ihr die Identität Marias. Hildegard wünscht sich, ihren Sohn mit Maria glücklich zu sehen, zumal sie schon einen Sohn verloren hat. Sie versucht demütig, ihren Mann Rupert umzustimmen. Er bleibt - inzwischen betrunken - kalt und unnachgiebig. Hildegard kehrt mit letzter Kraft zu ihrem Sohn zurück und teilt ihm Ruperts Willen  mit: Ottokar soll von Maria lassen oder er wird verstoßen. Dem will Ottokar verzweifelt wie stolz zuvor kommen und verlässt umgehend die Burg noch vor dem Abendessen. Rupert lässt vergeblich nach ihm suchen. Ottokar verbringt die erste Nacht im Freien. Dann beschließt auf der Burg von Junker Johann,  „seinem Bruder und Freund“ von ehedem, um Obdach zu bitten. Johann weist ihn mitleidslos ab, weil er alle Rossitzers hasst.
Auch Barnabe, die Ottokar von früher kennt, kann ihn nicht dazu bringen, Ottokar wenigstens einmal ein Nachtquartier zu geben. Ottokar verlässt die Burg.


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