Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1143-1154
78. Kapitel: Mächtige Fürsprache
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Fürst                                                   Fürstin Adelgunde
Präsident Maximilian von Werning             Hauptmann von Werning
Siegwart Graf Rolm-Hallberg
Prinzessin Beate
Goldschmied

Kurzinhalt:
Präsident von Werning sucht den Fürsten auf, um von ihm die Freilassung seines Sohnes, des Hauptmanns zu erreichen. Dieser soll dafür bestraft werden, dass er an Siegwart Graf von Rolm-Hallberg ein „Bubenstück“ vollführte, als der Graf die Ehre eines einfachen Mädchens schützte. Der Fürst stimmt zögernd zu, als der Präsident den Grafen - unbewiesen - des Verrats bezichtigt. Prinzessin Beate, bittet danach den Fürsten, den Grafen zu begnadigen, weil der Präsident nicht vertrauenswürdig ist. Der Fürst ändert seine Meinung und stimmt zu. Beate teilt die gute Botschaft ihrer Schwägerin Adelgunde mit. Adelgunde ist unglücklich, weil sie entdeckt hat, dass ihr Mann, der Fürst, sie betrügt. Graf Rolm-Hallberg kommt frei. Prinzessin Beate beglückwünscht ihn zu seiner ritterlichen Tat.

Inhaltsangabe Langfassung:
Hauptmann Werning verletzt Graf Rolm-Hallberg, weil dieser ritterlich einem Mädchen aus einfachen Verhältnissen die Ehre gerettet hat. Der Fürst bittet den Präsidenten von Werning, den Vater des Hauptmanns, zu sich, um die Angelegenheit zu klären. Der Präsident hasst den  Grafen. Er will ihn vor eine Offizierskommission gestellt sehen. Der Fürst zögert. Der Präsident zieht ihn auf seine Seite, indem er unbewiesen den Grafen  der geheimen Verbindung  mit dem Prinzen Arnulf  bezichtigt. Prinzessin Beate, sucht unmittelbar danach den Fürsten auf, der ihr Bruder ist. Sie stimmt ihn um, indem sie die edle Tat des Grafen rühmt und ihren Bruder, den Fürsten, daran erinnert, dass der Präsident schon in der Vergangenheit der Fürstenfamilie hat schaden wollen. Der Fürst lässt sich umstimmen, obwohl ihm missfällt, dass der Graf vom Volk als Held gefeiert wird. Prinzessin Beate teilt ihrer Schwägerin Fürstin Adelgunde mit, dass der Fürst Graf Rolm-Hallberg begnadigt. Adelgunde ist unglücklich, weil sie auf einem Ball entdeckt hat, dass der Fürst, ihr Mann, ihr untreu ist: Eine Tänzerin trägt den Schmuck, der nach der Vermutung ihres Goldschmieds ihr zugedacht war. Der Graf kommt frei. Die Prinzessin beglückwünscht ihn.


Der Reprint des Romans (insgesamt 5 Bände mit zusammen 3.200 Druckseiten und 100 ganzseitigen, zum Teil farbige Abbildungen) ist erhältlich über den Kleist-Shop bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!beim Kleist-Archiv Sembdner.