Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1128-1142
77. Kapitel: In die Falle gegangen
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Graf Ottokar
Maria, alias Agnes von Schroffenstein, aus dem Hause Warwand
Graf Rupert aus dem Hause Rossitz
Gräfin, Gemahlin von Graf Rupert
Unbekannter Beobachter

Kurzinhalt:
Graf Ottkar liebt Maria, die ihn verlassen hat. Er und seine Mutter, die er ins Vertrauen zieht, kennen ihren richtigen Namen nicht. Er erhält unverhofft  die Nachricht, dass er Maria an einem bestimmten Ort im Wald treffen kann. Maria, auf dem Weg zu einem Muttergottesbild, trifft dort überrascht auf ihn. Der Vorschlag  für das Treffen kam nicht von ihr. Sie versichern sich ihrer Liebe. Graf Rupert, ebenfalls heimlich informiert, überrascht das Liebespaar. Er enthüllt Ottokar die Identität seiner Geliebten und zwingt ihn, sich von Maria zu trennen, da sie die Tochter des verfeindeten Grafen Sylvester ist.

Inhaltsangabe Langfassung:
Ottokar wünscht sich ein Wiedersehen mit der geliebten Maria, die ihn „auf sonderbare Weise“ verlassen hat. Er und seine anteilnehmende Mutter wünschen den wahren Namen von Maria zu erfahren. Ein Knappe überreicht ein von einem Diener flüsternd angekündigten Schreiben von Maria, in dem sie um ein Treffen an einem bestimmten Ort im Wald bittet. Ottokar macht sich freudig und arglos auf den Weg. Im Wald trifft ihn –zufällig- Maria, die auf dem Weg zu einem Muttergottesbild ist. Sie hat ihm kein Treffen vorgeschlagen. Doch beide versichern sich erneut ihrer Liebe. Graf Rupert hat ebenfalls durch ein Schreiben Kenntnis von dem Treffen erhalten. Er will mit allen Mitteln eine Verbindung zwischen seinem Sohn Ottokar und Maria verhindern, weil er ihre Identität kennt: Sie ist die Tochter des verhassten Grafen Sylvester, der seinen anderen Sohn ermordet hat. Er überrascht das Liebespaar, nennt Marias wahren Namen -  Agnes von Schroffenstein -  und erinnert erbost seinen Sohn daran, dass dieser Rache für den Tod seinen Bruder geschworen hat. Maria fordert Ottokar auf, dem Vater zu gehorchen. Maria und Ottokar beschwören erneut ihre Liebe. Ottokar kehrt mit seinem Vater auf die Burg zurück. Ein hinter dem Muttergottesbild unbemerkter Beobachter der Szene freut sich hämisch, dass Unfriede und Hader in das Haus des Rossitzers eingezogen ist.


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