Robert Frankenburg: Das Käthchen von Heilbronn. Romantische Erzählung
Dresden: Druck u. Verlag von Rich. Herm. Dietrich [um 1900]

Inhaltsangabe


Seite 1091-1105
74. Kapitel: Ein dämonisches Weib
Bearbeitet von Dr. Elke Schulz-Hanßen

Personen:
Käthchen
Zwerg mit Bären
Junker Hans
Kunz
Jüngling Hubertus (vermutlich von Thurneck)
Kunigunde

Kurzinhalt:
Ein Zwerg rettet Käthchen auf dem Weg nach Heilbronn vor der Verfolgung durch Ritter Hans. Dieser entdeckt in dem Jagdhäuschen, in dem er Käthchen gefangen gehalten hatte, Kunz und einen unbekannten Jüngling. Er setzt beide gefangen. Durch Reitunfall verletzt trifft er zufällig Kunigunde im Wald und berichtet von den Gefangenen. Beide reiten zu Kunigundes Burg.

Inhaltsangabe Langfassung:
Ein Zwerg rettet Käthchen vor der Verfolgung durch den Junker Hans. Er bringt sie in seine Höhle schützt sie vor seinem Bären, beherbergt sie liebevoll und beklagt sein leidvolles Zwergendasein. Junker Hans reitet wütend zu der Jagdhütte, in der er Käthchen gefangen gehalten hatte. Er findet dort in einem ihm unbekannten Verlies den Knecht Kunz und einen unbekannten Jüngling, der ihm seinen Namen nicht verraten darf. Wütend bedrängt er Kunz, der durch den Jüngling Hubertus verteidigt wird. Hans vermutet in ihm einen von Thurneck. Er nimmt beide gefangen, indem er die Falltür zum Verlies schließt. Er reitet im Galopp davon, ruiniert grob sein Pferd, auch ein zweites, das ihn abwirft und zum Stall zurückkehrt. Durch den Sturz wird er  so verletzt, dass er sich nicht mehr vom Fleck bewegen kann. So trifft ihn zufällig die des Wegs kommende Kunigunde. Er berichtet von dem Jüngling. Schon auf dem gemeinsamen Weg zu ihrer Burg schmiedet sie Vernichtungspläne gegen den Jüngling Hubertus.


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