Kleist-Archiv Sembdner, Bestandsverzeichnis Bücher und Zeitschriftenaufsätze


Seit Juni 2014 liegt das Bestandsverzeichnis als Datenbank vor, die sukzessive überprüft und ergänzt wird. Damit ist eine Vielzahl von Recherchen möglich.

Zur Datenbank bitte auf diese Zeile klicken!

Nachfolgendes ist zwischenzeitlich überholt; mit lfd. Nummer 15.600 wird die Bestandsdatei als Textdatei nicht mehr fortgeführt. Nur aus historisch-dokumentarischen Gründen die Erläuterung zur Bestandsliste (Stand Mai 2014):

Das aktuelle Gesamtverzeichnis finden Sie [jetzt nicht mehr, 2015] auf der Downloadseite. Nachfolgend ein paar Erläuterungen für diejenigen, die es ganz genau wissen wollen. Beginnen wir mit den Büchern:

Traditionell, d. h. noch von Helmut Sembdner herkommend, haben unsere Bücher als Signatur fortlaufende Nummern (von numerus currens sprechen die Fachleute). Das heißt: Neuzugänge werden - zumindest theoretisch - immer "hinten" angeschlossen, was so merkwürdige Erscheinungen zeitigt, daß man Jahrbücher Jahrgang für Jahrgang quer durch die Regale zusammensuchen muß, weil die einzelnen Bände halt irgendwann erscheinen und damit irgendwo ihren zufälligen Standort finden - jedenfalls nicht jahrgangsweise nebeneinander. - Diese laufenden (fünfstelligen) Nummern findet man hinter dem Kürzel "KLAS" angegeben sowie im Kopf der Titelaufnahme, von Paragraphen eingerahmt (Beispiel: §14321§). Wobei die Paragraphen dazu dienen, diese Einträge per Joker aus der Datei verschwinden lassen zu können (In Winword: Suche: §^#^#^#^#^#§^| - Ersetze durch nichts). Das ermöglicht unterschiedliche Sortierungen.

Irgendwann einmal - Sembdner war lange tot - fanden wir das Prinzip des numerus currens nicht mehr so gut und haben versucht, die Bücher systematisch aufzustellen und so zu erschließen. Die von uns verwendete Systematik ist selbstentwickelt und noch nicht als abschließend anzusehen. Bei einzelnen Themengebieten sind nämlich noch Ausdifferenzierungen erforderlich, weil die Literatur in der betreffenden Gruppe zu umfangreich ist - von unserem System her ist diese Ausdifferenzierung leicht möglich. Die Systematikhinweise finden Sie im Kopf der Titelaufnahme, z. B. @ 1110 ¦ 1910 ‡ 101. Wobei 1110 für Primärliteratur, Gesamt- und Teilausgaben steht, 1910 das Erscheinungsjahr (oder den Erscheinungsbeginn) angibt und "101" gedacht war als Codierungsmöglichkeit für Band und Auflage, aber de facto nicht benutzt wird. Auch in diesen Zeilen gibt es merkwürdige (und zweckentfremdete) Zeichen: den Klammeraffen @, den senkrechten Strich ¦ und das genealogische Doppelkreuz ‡, die aber nur als eindeutige und im Text vermutlich nie verwendete Marken gelten für Suche-Ersetze-Operationen in Winword.

Sie lesen richtig: Winword als Katalogisierungsprinzip und keine Datenbank! Warum wir uns für eine Textverarbeitung entschieden haben, dies zu erklären, würde zuviel Zeit in Anspruch nehmen. Gehen Sie mal davon aus, daß wir uns das sehr gut überlegt haben. Einen Trick verwenden wir allerdings: Am Zeilenende innnerhalb einer Titelaufnahme steht kein RETURN, sondern ein SHIFT-RETURN, also kein Absatzzeichen, sondern ein reiner Wagenrücklauf. Damit werden die einzelnen Titelaufnahmen zusammengehalten, das heißt: wir können die Titelaufnahmen so automatisch sortieren lassen.

Am Ende der Titelaufnahmen finden Sie noch "Referenz" (d. h. die Angabe, woher wir die Titelaufnahme genommen haben) und eine Zeile, die mit einem Yen-Zeichen beginnt, z. B. ¥Inv.-Nr. 2010/183.01¥. Klar, die Inventarnummer, vierstellig für das Beschaffungsjahr, nach dem Schrägstrich dreistellig die laufende Zugangsnummer des Jahres. Und falls es sich um einen Mehrteiler unter einer Nummer handelt, können wir 01, 02, 03 usw. hochzählen.

Das Bestandsverzeichnis, das sie downloaden können, ist nach dieser Numerus-currens-Ordnung angelegt, was dazu führt, daß man sich mit einer Stichwortsuche behelfen muß. Natürlich können wir intern jederzeit durch Suche/Ersetze-Operationen andere Sortierungen (z. B. nach Autor) durchführen, aber das kostet Zeit, die wir im Augenblick nicht haben.

Sollten Sie bis hierher durchgehalten haben, sei Ihnen verraten, daß das alles nicht wichtig für Ihre Recherche ist. Außer daß Sie jetzt wissen, was Sie nicht zu wissen brauchen.

An die Bücher schließen sich die Aufsätze an. Auch sie sind chronologisch nach Erscheinen aufgeführt, aber nachdem Sie das Prinzip bei den Büchern verstanden haben, verstehen Sie das bei den Aufsätzen auch ohne weitere Erklärung. Und wenn nicht: Fragen Sie uns einfach!