»Den Menschen neu erfinden«

Zum 100. Geburtstag von Jean-Paul Sartre

Vortrag von Alexander Bertsch

17. Oktober 2005, 19.30 Uhr, Heilbronn, Kleist-Archiv Sembdner (K3)


Alexander Bertsch, Autor und langjähriger Vorsitzender des Literarischen Vereins Heilbronn, geht der Frage nach, was bei diesem (oft so genannten) "Jahrhundert-Intellektuellen" Sartre zeitbedingt ist, was von seiner Philosophie heute, 25 Jahre nach seinem Tod, Bestand hat und wie sich seine große Wirkung im 20. Jahrhundert beurteilen läßt. Weitere Aspekte des Vortrags: Sartre und Camus, die verfeindeten Freunde; ein Blick auf den Existentialisten und den Marxisten: wie geht das zusammen; "Die Fliegen" und "Geschlossene Gesellschaft" als philosophische Thesenstücke (in gewisser Weise): das Freiheits-Problem und »Der Blick des Anderen« bei Sartre.

Download des gesamten Vortragstextes hier!

Alexander Bertsch, 1940 in Heilbronn geboren, Studium der Literaturwissenschaft, Philosophie und Musik in Tübingen und Stuttgart. Er lebt heute als freier Autor in Abstatt bei Heilbronn. 1987 erschien sein Lyrikband "Fluchtpunkte", es folgten die Romane "Wie Asche im Wind" (1993), "Die endliche Reise" (1999) und "Die Liebe, die Kunst und der Tod" (2004). Außerdem schreibt Bertsch Texte für literarisches Kabarett und Theater: "Käthchen von Heilbronn" in verschiedenen Varianten für das Theaterschiff Heilbronn, "Die listigen Weiber von Weinsberg" (Schauspiel mit Musik). 2001 Teilnahme mit Textbeiträgen an dem Kulturprojekt "Segni di Pace" (Zeichen des Friedens) der Universität Rom.