Hermann Beil (Berliner Ensemble)

Claus Peymanns Bochumer Hermannsschlacht-Inszenierung von 1982

Mittwoch, 9. 10. 2002, 19.30 Uhr
Heilbronn, Hagenbucher, Kranenstr. 14 (beim Insel-Hotel)

Eintritt frei


Hermann Beil ist Chefdramaturg bei Claus Peymann und dürfte bei allen wichtigen Kleist-Projekten dabei gewesen sein, auch und gerade bei der legendären Bochumer Inszenierung der "Hermannsschlacht", die einen Meilenstein in der Aufführungsgeschichte des Stücks gesetzt hat und die auch beim Berliner Theatertreffen eingeladen war.

Irgendwo finden wir folgenden Text, den wir hier weitergeben: "Hermann Beil. Geboren 1941 in Wien. Dramaturg, arbeitet seit 1965 am Theater - in Frankfurt/Main, Basel, Stuttgart, Bochum, Wien. Von 1992 bis 1997 war er dramaturgischer Mitarbeiter der Salzburger Festspiele, seit 1999 künstlerischer Mitarbeiter am Berliner Ensemble, gelegentlich auch Regisseur und Rezitator. 1995 erhielt er gemeinsam mit Claus Peymann den 'Theaterpreis Berlin' und den 'Kritikerpreis' vom Verband der deutschen Kritiker. Mitherausgeber von 'Weltkomödie Österreich. 13 Jahre Burgtheater 1986 bis 1999'. Lebt in Berlin."

Dann gibts noch ein weiteres Buch von ihm: "Theaternarren leben länger. Hundert und drei Geschichten aus dem Burgtheater" (Wien: Zsolnay Verlag 2000. 184 S., m. Abb., geb.; öS 248.-. ISBN 3-552-04952-5), zu dem Karin Cerny schrieb: "In der Diktion von Bernhard war der Dramaturg und Autor Hermann Beil sicher einer der wichtigsten Lebensmenschen des Theatermachers Claus Peymann. Über 25 Jahre haben sie gemeinsam Theater gemacht, zuerst in Stuttgart, dann in Bochum, schließlich in Wien und nun am Berliner Ensemble (genau nachzulesen ist all das in der Peymann-Biografie 'Aller Tage Abenteuer' von Roland Koberg). Am schönsten aber hat Ulrich Weinzierl die unterschiedlichen, sich bestens ergänzenden Temperamente der beiden zusammengefaßt: 'Wenn Peymann fühlte, dachte Beil, wenn Peymann brüllte, schwieg Beil, wenn Peymann wütete, lächelte Beil, wenn Peymann ausritt, blieb Beil zu Hause.'" (Fundstelle: http://www.literaturhaus.at/buch/buch/rez/hermannbeil/)