Vortrag von Dr. Stephan Bock (Bochum)

Der Klarinettenpreuße oder "Nach Herzenslust"

Heinrich von Kleist und die Klarinette

Montag, 3. Dezember 2001, 19 Uhr, Kleist-Archiv Sembdner, Heilbronn

Der Eintritt ist frei.


Kleist muß famos Klarinette gespielt haben. Fragt man jedoch nach, erwidern selbst Belesene: »Was, Kleist hat Klarinette gespielt?« Dabei war Kleist doch Soldat, und auch in Potsdam war den Militärmusikern die Klarinette längst das führende Instrument!

Dr. Stephan Bock, u. a. Regieassistent bei Claus Peymanns legendärer »Hermannsschlacht«-Inszenierung von 1982 (Bochum) ist zuletzt durch ein umfangreiches Brecht-Buch (Suhrkamp) hervorgetreten. Zur Zeit arbeitet er an einem großen Kleist-Buch, aus dem Vorstudien in unseren »Heilbronner Kleist-Blättern« (HKB) erschienen sind (Nr. 11, 175 Seiten, noch bis Jahresende 10,- DM, danach 7,50 Euro, und erster Nachtrag in Nr. 12, die noch diesen Monat erscheint). Er lebt heute als freier Schriftsteller in Bochum.

Eine erste Studie zum Thema Kleist und die Klarinette ist in der Essener Literaturzeitschrift »Schreibheft« erschienen, als Buchveröffentlichung erscheint sie noch dieses Jahr, herausgegeben vom Kleist-Museum in Frankfurt (Oder).



 21. AUGUST 2001: 10 JAHRE KLEIST-ARCHIV SEMBDNER! -  »WELCH EINE SONNE GEHT MIR AUF« (DIE FAMILIE SCHROFFENSTEIN)